Radio zum Mitmachen bei BR Puls

Mitmachradio bietet BR Puls

Heute bin ich auf Puls gestoßen (worden). Das ist sozusagen die Jugendwelle des Bayerischen Rundfunks. Puls bindet die Zuhörer per App ein. So können zu einzelnen Sendungen Audioaufnahmen und Bilder eingereicht werden. Damit sammeln die Radiomacher ihre O-Töne nicht mit dem Mikro z.B. in der Fußgängerzone ein, sondern machen es sich bequem und lassen sich diese direkt ins Studio liefern. Darauf muss man erst mal kommen.

Die App fungiert dabei als Programmplaner, zum Abspielen des Live-Streams und eben für das Einreichen des User-generated-content. Damit nicht rechtlich fragwürdiges Material an den Sender geschickt wird gibt es in der App in den Nutzungsbedingungen einige Hinweise. Nutzer sollen nichts einreichen, was Persönlichkeits- und Urheberrechte verletzt. Die Haftung bei einem Verstoß wird dem Nutzer auferlegt.

Anders als gewisse große Internetdienste weist der BR darauf hin, dass alle Daten, die aus der App stammen nicht weiterverwendet werden, der Datenschutz soll gewahrt bleiben. Und eine kommerzielle Nutzung wird ebenfalls ausgeschlossen: Inhalte der Nutzer sollen allein redaktionellen Zwecken dienen.

Ganz nebenbei: die Musik ist auch ziemlich gut.

deinPULS
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Entwickler: frischr GbR
Preis: Kostenlos

Joyn – der Messenger der Mobilfunkanbieter

JoynDas hat gedauert. Lange angekündigt, nun endlich da: Die Messenger-Alternative der Industrievereinigung der internationalen Mobilfunkanbieter. Joyn funktioniert hierzulande in den Netzen der Telekom und Vodafone. O2 wird im Sommer nachziehen und die ePlus-Kunden schauen vorerst – wie beim schnellen Datenfunk LTE – in die Röhre. Die Düsseldorfer wollen sich das erst mal anschauen.

Mit Joyn verschickt der Nutzer Texte, Fotos, Videos und Dateien (bis 15 MB). Man chattet per Textnachrichten mit bis zu 20 Teilnehmern und kann bei einem Anruf die Kamera des Smartphones dazuschalten. WhatsApp, Facebook Messenger, Apples iMessage und die vielen weiteren Mitteilungs-Apps haben den Providern richtig weh getan. Deren Mitteilungen werden über den Datenkanal des Mobilfunknetzes verschickt und verursachen so für den Nutzer keine weiteren Kosten. Verdienten die Mobilfunkanbieter bis zur Einführung der Datenflatrate prächtig an SMS und MMS, fehlte plötzlich ein großes Stück vom Kuchen. Knapp 14 Milliarden Dollar Umsatz soll den Providern allein im Jahr 2011 flöten gegangen sein, so die Marktforscher von Ovum. Bis 2016 schätzen sie die Einbußen auf weltweit 54 Milliarden Dollar. Gemeinsam will man nun der Messenger-Macht etwas entgegenstellen.

Bei der Telekom ist Joyn für Kunden bis Ende August 2013 kostenlos. Ab Anfang September fallen nur Kosten an, wenn SMS-Flat allnet oder HandyFlat Data nicht im Tarif enthalten sind. Bei Vodafone fallen keine weiteren Gebühren an, lediglich die Datenmenge wird auf das Freivolumen angerechnet.

Laut Anbietern werden bei Joyn nicht sämtliche Adressbucheinträge auf die Server der Betreiber geladen. Außerdem habe man alle europäischen Datenschutzvorschriften beachtet. Beim Versand mit WLAN-Verbindung werden die Nutzerinformationen verschlüsselt übertragen, die Inhalte allerdings nicht. Die überaus erfolgreiche WhatsApp ist immer wieder mit scheuentorgroßen Sicherheitslücken aufgefallen. Sie hat den großen Vorteil, auf fast alle mobilen Betriebssystemen verfügbar zu sein. Das strebt Joyn auch an. Noch benötigt man für iPhone und Android eine App, doch langfristig soll Joyn, wie die SMS, in die Betriebssysteme integriert werden.

Mein erster Testlauf im Netz der Telekom verlief ernüchternd. Nach der ersten Analyse meines Telefonbuchs, gab es genau einen möglichen Empfänger. Der war heute, als ich eine Nachricht verschickten wollte, auch noch verschwunden.

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Fernsehen in Serie mit Watchever

Watchever bietet Serien am laufenden Band (c) Apple, LG, Watchever

Watchever bietet Serien am laufenden Band (c) Apple, LG, Watchever

Wie der Name schon sagt “schau, was auch immer”. Dem Anbieter ist die Abspielstation egal und so geht sein Angebot in die Vollen: App für Android-Tablets, iPhone, iPad sowie Apple TV. Es funktioniert auf einigen Smart-TV-Modellen von Samsung, LG und Panasonic. Auf Sonys Spielkonsole PlayStation ist das Angebot in der Rubrik TV- / Video-Dienste bereits verfügbar, auch mit Microsofts Xbox lassen sich die Serien und Filme anschauen. Das Angebot läuft natürlich auch auf Mac- und Windows-Rechnern mit den gängigen Browsern. Als Plugin für die Streaming-Wiedergabe wird allerdings Silverlight von Microsoft benötigt. Sicherlich eine dicke Kröte für Mac-Nutzer.

Offline-Modus
Was im Test hervorragend funktioniert: Eine Folge auf dem iPhone beginnen, auf dem iPad weiter schauen und auf dem Computer beenden. Die Stellen, an denen die Wiedergabe pausiert wurde, werden über einen Server abgeglichen und dann wenige Sekunden davor auf dem nächsten Gerät wiedergegeben. Bis zu fünf Geräte kann man mit einem Watchever-Konto für die Wiedergabe verwenden. Wirklich gelungen ist der Offline-Modus. Für die Fahrt in der Bahn (mieser Mobilfunkempfang) oder den Flug kann man sich TV-Folgen als auch Spielfilme auf das iPhone oder iPad herunterladen und die Wiedergabe ohne Datenverbindung starten. Bis zu 25 Titel dürfen auf einem mobilen Gerät gespeichert sein, davon maximal fünf Spielfilme. Im Praxistest waren allerdings mehr Downloads möglich. Für die Wiedergabe hat man 30 Tage Zeit. Wurde der Play-Button gedrückt, hat man 48 Stunden Zeit, danach verschwinden die Dateien wieder aus dem Speicher.

Ist ein Titel in HD verfügbar, wird er auch in High Definition abgespielt. Hakt allerdings die Datenverbindung, reduziert sich die Bildqualität. Das ist besser als eine Unterbrechung und dem kleinen Sternen-Mädchen (Watchever-Logo) beim Nachladen zuzusehen. Überhaupt kam es im Test zu erstaunlich wenig Wiedergabe-Unterbrechungen aufgrund des Bufferings. Weiterlesen

Meine Wertung
{Rating} von 5 Droids

Preis: 8,99 Euro, Größe: 0,0 MB

Eins gegen Fünf: HTC startet mit dem One einen Frontalangriff auf das iPhone 5

André Lönne, Executive Director HTC DACH präsentiert in Hamburg das HTC ONE

André Lönne, Executive Director HTC DACH präsentiert in Hamburg das HTC ONE

Ein Smartphone ist inzwischen auch Stereoanlage, Kamera und Navi. Die kleinen Verbesserungen in diesen Bereichen sorgen beim routinierten Beobachter kaum für eine Gefühlsregung. Es sind die kleinen, unerwarteten Dinge, die überraschen und begeistern. Bei der Präsentation von HTCs neuem Flaggschiff One im ehemaligen Hauptzollamt in der Hamburger Speicherstadt bin ich von der TV-Fernbedienung am meisten begeistert.

Man sitzt eh mit Smartphone auf der Couch und schaut fern, warum dann nicht mit dem Smartphone umschalten oder den Ton leiser machen? Das HTC One verfügt über eine Infrarotschnittstelle. So lassen sich mehrere unterschiedliche Fernbedienungen für Fernseher, DVD-Player oder Settop-Boxen einrichten. Der Nutzer wählt den Hersteller und das Modell aus und schon kann das Smartphone die Grundfunktionen übernehmen. Zusätzlich bietet das Smartphone einen Programmguide (EPG) mit Informationen zum Fernsehprogramm. Der Verzicht auf ein halbes Dutzend Fernbedienungen im Wohnzimmer ist ein lang gehegter Traum des Homo Technicus. Bislang konnte ihn keine Universalfernbedienung erfüllen, wir dürfen gespannt sein, ob das One die Erfüllung ist (warte noch auf ein Testgerät, bei der Präsentation gab es nur einen Notizblock zum Mitnehmen ;-) )

HTC One

HTC One

Ähnlich wie bei Windows 8 und dem kürzlich vorgestellten Blackberry 10, nehmen Nachrichten-Häppchen und Informationen aus sozialen Netzwerken den Platz auf dem Startbildschirm ein. HTC nennt das Blink Feed. Hier stellt sich der Anwender die gewünschten Informationen aus Facebook, Twittter, LinkedIn, Flickr sowie Medienquellen zusammen. Bei den Nachrichten ist der Nutzer anfänglich auf die Vorauswahl beschränkt, doch die ist umfangreich. Bei deutschsprachigen Medien kooperiert HTC mit Gruner + Jahr. So kommen die Schlagzeilen von Stern, Gala, 11 Freunde, Neon und Brigitte auf das Smartphone. “Wir haben festgestellt, dass Nutzer alle sechs Minuten auf ihr Smartphone schauen“, sagt André Lönne, Executive Director bei HTC für die Dach-Region. Da macht es Sinn, aktuelle Schlagzeilen und Neuigkeiten aus dem Freundeskreis direkt im Blick zu haben.

Das One läuft mit Android Jelly Beans, doch beim Look & Feel hat das taiwanesische Unternehmen mit HTC Sense 5 kräftig Hand angelegt. Neben dem Blink Feed dürfte die Foto- und Videosoftware Zoe die größte Neuerung sein. Dabei werden für ein Foto Videosequenzen von drei Sekunden aufgenommen. Im Bearbeitungsmodus kann man so geschlossene Augen oder das fehlende Lächeln bei Personen korrigieren. Ist eine Person ins Bild gerannt, die dort nicht hingehört, lässt sie sich vollständig entfernen. Auch Serienaufnahmen von sportlichen Aktivitäten sind möglich.

HTC macht das Wettrüsten um mehr Megapixel bei Kameras nicht mit. Schließlich sei die Gleichung Mehr MP = bessere Bilder eine “große Lüge der Technikindustrie”. HTC hat die einzelnen Pixel auf dem 1/3 Zoll großen Sensor vergrößert. Mit 2,0 µm können sie bis zu 30 Prozent mehr Licht aufnehmen als vergleichbare Smartphonelinsen. Somit werden Fotos auch in lichtschwacher Umgebungen ohne Blitz schärfer und kontrastreicher. Etliche Filterfunktionen und ein automatischer Videoschnitt runden die Bearbeitungsfunktionen von Zoe ab.

Mit HTC Zoe störende Objekte aus Fotos herausschneiden

Mit HTC Zoe störende Objekte aus Fotos herausschneiden

Filme oder selbst gedrehte Videos kann der Nutzer kabellos auf DLNA-fähige Fernseher übertragen oder man nutzt als Zubehör das HTC Media Link HD (ca. 90 Euro). Bei der Musikwiedergabe werden die Texte direkt aus der Gracenote-Datenbank gezogen und angezeigt – kleine Karaoke-Runden sind möglich. Mit den Front-Stereolautsprechern klingt Musik auch gut. Das bietet aber auch Vorteile bei Telefonkonferenzen mit mehreren Leuten im Lautsprechermodus.

Das HTC One zielt direkt gegen das iPhone 5 und soll Apple-Stammkäufer schwach werden lassen. Das fängt bei Verarbeitung und dem Material an. Das Gehäuse ist aus einem Aluminiumstück gefräst, Ein/Aus- und Lautstärkeknöpfe sind versenkt und man spürt keine Spalten oder Kanten, wenn man mit dem Finger über Kameralinse oder andere Teile wischt. Es geht weiter mit der Video-Präsentation, wie zwei englischsprachige Designer über den Entstehungsprozess und die Fertigung sprechen. Das Video hätte man in Cupertino nicht anders gemacht. Das HTC One kommt ohne Home-Knopf aus und ist größer als das iPhone 5. Das bringt Vorteile beim Medienkonsum und Nachteile bei der einhändigen Bedienung.

Großer Vorteil gegenüber dem iPhone 5: Mit den drei unterstützten LTE-Frequenzbändern funktioniert der schnelle Datenfunk auch in den Netzen von Deutscher Telekom, O2 und Vodafone. Das HTC One ist ab März 2013 ab 679 Euro zu haben. Mehr folgt, wenn ich ein Testgerät länger in den Händen halte …


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Technische Daten

BetriebssystemAndorid Jelly Beans (4.1), Oberfläche: HTC Sense 5
Bildschirm11,9 cm Diagonale (4,7 Zoll), Full-HD 1080p, 468 ppi, Gorilla Glas
Größe / Gewicht137,4 x 68,2 x 9,3 mm; 143 g
ProzessorQualcomm Snapdragon 600, Quad-Core-Prozessor 1,7 Ghz
Speicher2 GB RAM, wahlweise 32 oder 64 GB Speicher
plus 25 GB in der Dropbox (für 2 Jahre)
SIM-KarteMicroSIM
Foto- und Videokamera2.0 µm Pixelgröße, 1/3′ Sensorgröße, F2.0-Blende und 28-mm-Objektiv
Optischer Bildstabilisator (OIS), Smart Flash: Fünf Blitzstufen passen sich automatisch an den Abstand zum Aufnahmeobjekt an.
Frontkamera: 880-Weitwinkelobjektiv mit 2,1 MP und HDR-Funktion
1080p-Full-HD-Videoaufnahme mit Front- und Rückkamera
HDR-Video, Serienaufnahme und VideoPic, Zeitlupen-Videoaufnahme und Wiedergabe mit variabler Geschwindigkei
NetzwerkLTE 800/1800/2600 MHz, 3G, WLAN, Bluetooth 4.0
Energie2.300 mAh Lithium Polymer Akku
Weitere AusstattungNFC-Chip, Stereo-Frontlautsprecher, 4 bis 9 mm Vollmetallgehäuse (Aluminium), GPS- und Glosnoss-Ortung, Digitaler Kompass, Gyrosensor,
Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor, 3,5-mm-Stereo-Audioanschluss, DLNA zur drahtlosen Übertragung vom Telefon auf einen kompatiblen Fernseher oder Computer, Infrarotfernbedienungsfunktion, Mikro-USB 2.0-Anschluss

Gewinnspiel: Das neue Buch zum Samsung Galaxy S III

Timo Stoppachers Auf die Schnelle XXL Samsung Galaxy S3

Ein bisschen Werbung in eigener Sache: Mein neues Buch Auf die Schnelle XXL Samsung Galaxy S3 ist vor ein paar Tagen erschienen. 256 Seiten voll mit Bedienungshilfen, Tipps,Tricks und App-Empfehlungen. Auch sind alle neuen Funktionen des Premium Suite-Updates ausführlich erläutert. Das Buch kann natürlich bei Amazon oder in jeder anderen Buchhandlung bestellt werden.

Und hier bei Android-Fan verlosen wir ein druckfrisches, handsigniertes Exemplar. Schreibt dazu einfach in die Kommentare auf dieser Seite, welche Funktion oder Eigenschaft des S III Ihr am meisten nutzt. Ist es Multi-Window, der Seiten-Buddy oder einfach nur das tolle Display? Verratet es uns, jeder Kommentar nimmt an der Verlosung teil. Ihr habt bis Freitag, 22.2.2013, 23:59 Uhr Zeit.

WhatsApp – jetzt auch in schön

WhatsApp

Der beliebte Messenger WhatsApp war designmäßig schon was in die Jahre gekommen. Jetzt gibt es eine neue Version, die optisch wesentlich hübscher ist. Noch ist sie nicht im Play Store verfügbar, aber man kann das Update von der offiziellen Webseite runter laden (entweder über den PC oder direkt mit dem Smartphone). Die Datei ist signiert, sodass sie automatisch später aus dem Play Store Updates bekommen kann.