HTC präsentiert auf der CeBIT vier Smartphones

Der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC präsentiert auf der CeBIT (2. bis 6. März 2010) gleich vier Modelle: Legend, Desire, HD mini und Smart.
Das HTC Desire ist derzeitig das Nonplusultra in Sachen Android-Smartphone und gilt als Nachfolger des Google Nexus One. Der mit 1 GHz getaktete Snapdragon-Prozessor garantiert auf dem kapazitiven 9,4 cm Amoled-Display ein großartiges visuelles Erlebnis. Fotos, Videos – mit Adobe Flash – oder anderer Web Content werden in einer bestechenden Schärfe und Brillanz dargestellt. Die optische Maus erleichtert die Navigation durch Menüs oder Webseiten.
Das HTC Legend überzeugt mit seinem aus einem Block gefrästen 3D-Aluminium-Gehäuse und seinen schlanken Linien. Das kapazitive 8,1 cm Amoled Touch Display sorgt für knackige Farben und hohe Kontraste. Dabei verabschiedet sich HTC vom haptischen Trackball und nutzt eine optische Maus für eine intuitivere Steuerung.
Alle HTC-Smartphones enthalten HTC Sense. Damit hat das Unternehmen Mitte letzten Jahres einen Paradigmenwechsel von der seit Jahrzehnten dominierenden Applikationslogik hin zu einer intuitiven Benutzerführung eingeleitet. Im Mittelpunkt steht eine einfache und intuitive Benutzerführung über alle Kommunikationskanäle. HTC Sense basiert auf drei Prinzipien, die durch Zuhören und Beobachten, wie Menschen leben und kommunizieren, ermittelt wurden: Make it Mine, Stay Close und Discover the Unexpected.
Darüber hinaus stellt HTC in Hannover mit dem HTC HD mini das kompakteste Windows Smartphone auf Basis von HTC Sense vor. Das Mini bringt die „User Experience“ des beliebten HTC HD 2 in ein kompakteres Format und erweitert das Windows Mobile Phone-Portfolio um ein weiteres Highlight.
Der HTC Smart, das neue Einsteiger-Smartphone auf Basis des Betriebssystems Brew MP, rundet die Messeneuheiten ab.

Aus dem Stand fast vier Prozent Marktanteil

in 1.000 Stück Quelle: Gartner

Es ist ein unglaublicher Erfolg für Android. Fast aus dem Nichts hat das Betriebssystem laut Marktforscher Gartner einen Marktanteil von knapp vier Prozent im Jahr 2009 erobert. Das in etwas zeitgleich gestartete Modell Palm Pre mit WebOS kommt gerade mal auf 0,7 Prozent.

Symbian und Windows Mobil verlieren, während sich das iPhone mit 14,4 Prozent einen respektablen dritten Platz in der Smartphone-Liga erobert.

Kontoabfrage und Überweisungen mit S-Banking

Unterwegs den Kontostand abrufen zu können, ist schon enorm praktisch. Mit S-Banking kann man fast jeden Kontosaldo bei einer in Deutschland ansässigen Bank oder Sparkasse, die einen HBCI- bzw. FinTS-Zugang anbietet, abrufen. Mehr noch, man kann sogar Überweisungen tätigen (PIN-Liste mitnehmen). Damit hat man sein Giro- oder Sparkonto, das Depot- oder Festgeldkonto auch unterwegs im Blick.

Die Kontodaten werden verschlüsselt im Smartphone gespeichert. Die App gibt es kostenlos für ein Konto bei der Sparkasse und für 0,79 Euro als Multi-Bank-Version. Hier lassen sich unterschiedliche Online-Konten verschiedener deutscher Banken im Blick behalten.

Für die App benötigt man mindestens Android Version 1.5 und die App ist 500 KB groß.

Google: Mobile First

Googles CEO Eric Schmidt gibt in seiner Rede beim Mobile World Congress in Barcelona das neue Motto für sein Unternehmen aus: Mobile first! Bereits in drei Jahren würden Smartphone-Verkäufe die von PCs übersteigen. In Ländern wie Indonesien oder Südafrika werden bereits heute mehr Suchanfragen von Smartphones als von klassischen Rechnern bei Google registriert.

In Smartphones kommen die drei Punkte Rechenleistung, Interkonnektivität von Diensten und Cloud Computing zusammen. “The phone is where these three all interconnect  and you need to get these three waves right if you want to win”, sagt Schmidt. Darum konzentriert sich Google bei der Entwicklung neuer Dienste auf Smartphones und sein Betriebssystem Android.

Gezeigt bzw. angekündigt wurden:

  • Sprachbasierte Suche auf Deutsch, als vierte Sprache.
  • Texterkennung (OCR) mit der Kamera und Übersetzung des Textes. Ein Google-Entwickler machte ein Foto einer Speisekarte in Deutsch, der Text wurde erkannt und fehlerfrei ins Englische übersetzt.
  • Android wird Flash (in der Version 10.1) unterstützen.

Aktuell seien 26 Android-Smartphones bei 59 Providern in 48 Ländern im Einsatz. Es werden laut Schmidt täglich 60.000 Android-Geräte ausgeliefert. Eine Zahl, die sich seit dem vergangenen Quartal verdoppelt habe.

HTC präsentiert mit Desire und Legend bereits Nachfolger für das Nexus One

HTC präsentiert auf dem Mobile World Congress in Barcelona mit dem Legend und dem Desire zwei Nachfolgemodelle für das Google Nexus One.

Die Features sind dem Nexus One sehr ähnlich, wobei die Benutzerführung und die Einbindung von Social Media-Angeboten verbessert wurde. Beide Smartphones laufen mit Android 2.1.

Das Legend wird ab April 2010 von Vodafone in Europa vertrieben, das Desire wird bei bislang ungenannten Providern ab dem zweiten Quartal 2010 erhältlich sein.

Google verschenkt Nexus One im großen Stil

Wenn die Verkäufe nicht so gut laufen, dann muss man halt nachhelfen. Am besten gibt man so genannten Opinion Leadern ein Nexus One in die Hände, in der Hoffnung, dass sie es weitererzählen und ihren vielen Freunden zeigen. Aktuell verschenkt Google sein Nexus One an die 1.500 Teilnehmer der exklusiven TED-Konferenz in Kalifornien. Anfang des Jahres kamen alle Teilnehmer von Burdas DLD in München in denselben Genuss. Man schauen, ob es etwas bringt oder ob demnächst ganz viele Geräte bei eBay zu finden sind.