Google-Pad – Neues vom Tablet-Markt

Kommt es? Kommt es nciht? Kommt es? ...Es scheint wahnsinnig schwer zu sein, ein Tablet-PC zu bringen. Während sich Apple hoch und runter verdient und der Apfel immer fetter wird, schwächeln alle Konkurrenten seit Monaten. Wann kommt endlich ein Tablet-PC, mit dem Android Spaß macht?

Das WePad erweist sich als mittlerweile filmreife Persiflage auf Marketing und Engineering. Letzter Kenntnis-Stand: Vergesst Androids App-Store! Es wird das olle Meego-Nokia-Betriebssystem sein, mit dem das über Medion (wahrscheinlich) vertriebene Gerät auf den Markt kommt. Bei dem deutschen Kasten reiht sich wirklich eine Peinlichkeit an die nächste. Das Schönste: Kurz vor angeblichem Verkaufsstart gibt es immer noch niemanden, der ein wirklich endgültig fertiges Gerät in den Händen hielt.

Doch da flackert Hoffnung am Horizont auf: Die großen Meister von Google nehmen das Heft selbst in die Hand, wollen ihr schon länger als Gerücht herumgeisterndes Tablet selber an den Start bringen. Wäre nett, schließlich hat man nach der Einstellung des Nexus One ja einige Kapazitäten frei …

Natürlich läuft Chrome OS auf der Android-2.2-Oberfläche. Hardwarepartner wird HTC sein. Und mit an Bord dann endlich alles, was uns Google-Fans ermöglicht, dem iPad eine Nase zu drehen: Chrome OS, eine flotte Tegra 2 Grafik, ein passendes 1.280×720 Multitouch Display, 2 GB RAM, 32 GB SSD, WLAN/Bluetooth/3G und, ganz wichtig, endlich eine Webcam.

Angeblicher Verkaufsstart in den USA soll der 26. November sein. Einziges Problem an der Meldung:  der Konjunktiv!

Samsung Galaxy S mit Power-Video-Funktion

Samsung entwickelt sich zum Video-Spezialisten. Nach dem “Wave” ist das  neue  “Galaxy S” das zweite Smartphone, das HD-Videos bis zu einer Auflösung von 720 p wiedergeben kann.
Das Galaxy S hat mit seinem 4 Zoll großen Super Amoled-Display und dem flotten 1Ghz-Prozessor schon beste Voraussetzungen mit auf den Weg bekommen, um in Sachen Film, Spiel und Mulitmedia die Konkurrenz zu schocken.
Dank der jetzt erfolgten Zertifizierung nach Divx-Standard kann das Galaxy S sogar als mobile Settop-Box eingesetzt werden.
Wie? Ganz einfach: Sind die gewünschten Filme (Standard oder HD) im internen oder externen Speicher (bis 32 GB), dann kann das Smartphone direkt an Divx-kompatible Geräte, etwa HD-Fernseher, angeschlossen werden.
Schwupps, und schon erobert die mobile Daten-Quetsche schon wieder ein Stück des Alltags-Lebens!

Natürlich haucht Samsung seinem Video-Riesen per Android 2.1 sein digitales Leben ein. Darüber hat Samsung seine Modifikation a la Touch Wiz 3.o gelegt.

Apps werden zum deutschen Allgemeingebrauch

Laut dem Branchenverband Bitkom nutzen mittlerweile 10 Millionen Deutsche ihr Mobiltelefon nicht nur zum Telefonieren, sondern auch als Zugang zu Internetfunktionen. Das sind immerhin 17 Prozent aller Handy-Nutzer.

Rund 8 Millionen Handy-Nutzer rufen mit ihrem Telefon das Internet auf. 4 Millionen schreiben eMails und ebenfalls 4 Millionen nutzen Apps.

Natürlich ist der Grund in der steigenden Verbreitung der Smartphones zu finden. 2010 werden laut Einschätzungen von Bitkom 8 Millionen Deutsche stolze Besitzer von neuen Smartphones sein, was einem Drittel aller neuen Handys entspricht.

Die Umfrage, die Forsa im Auftrag der Bitkom unternahm, ergab, dass vor allem Jüngere das mobile Internet für sich entdeckt haben. 25 Prozent aller 14- bis 29jährigen nutzen mobile Web-Inhalte.

Weltweit existieren rund 400 000 Apps, die meisten der mobilen Hilfsprogramme  sind kostenlos.

We Tab: Sollte es tatsächlich wahr werden?

So richtig geglaubt hat es doch keiner mehr. Das deutsche Android-Tablet, die Antwort auf Apples iPad, ausgestattet mit allem, was lecker und locker ist, und dazu noch viel mehr, ist anscheinend doch noch Realität geworden.

Wir erinnern uns: Nach riesigem Medienecho kam eine Peinlichkeit nach dem anderen, Macher und Mogul Helmut Hoffer von Ankershoffen präsentierte sich zunächst als cooler App-Entwickler und verkrampfte ob einer PR-Panne nach der anderen zusehends. Mit einer ordentlichen Portion Fremdschämen denken wir an den peinlichen Versuch, mit einem gefakten WeTab (damals noch WePad) unter Windows die Öffentlichkeit zu täuschen. Dazu die Umbenennung des Gerätes, verschobene Ankündigungen eines Serienstarts, eine saftige Preiserhöhung – das WeTab war eigentlich als Fata Morgana abgeschrieben.

Aber Überraschung, Überraschung: Es gibt das Gerät wohl doch. Und es scheint tatsächlich an den Start zu gehen. Jedenfalls ist der Media Markt nicht gerade bekannt dafür, PR-Gags aufzusitzen. Und just in diesem Kommerz-Tempel, ansonsten auch aktiv beim Vertrieb von Apple-Produkten, soll das WeTab ab Mitte September (genau 21.9.) erhältlich sein. Zu finden jetzt schon auf der Homepage des Media-Kaufhauses.

449 Euro kostet die Basisversion mit 16 GB Speicher (ohne UMTS-Unterstützung), das We Tab 32 GB (mit UMTS und HDMI) kann man für 569 Euro kaufen. Gemeinsame technische Daten der WeTabs sind der 11,6-Zoll-Touchscreen, WLAN, Webcam, Intel Atom N450 CPU (1,6 GHz), zwei USB-Ports sowie ca. 6 Stunden Akkulaufzeit.

Merke:  Manchmal wird auch aus einer Fata Morgana eine echte Oase.

Haben iPhone-Besitzer mehr Sex?

Diese Meldung, jetzt auch auf iPhone-Fan erschienen, erschüttert die Szene der Smartphones. Oder besser die ihrer Besitzer:
iPhone-Besitzer haben mehr Sex.
Laut dem Datingportal OKcupid haben 30-jährige Männer mit iPhone durchschnittlich zehn Sexpartner und 30-jährige Frauen 12,3 in ihrem Leben gehabt. Android und Blackberry liegt mit sechs und acht weit abgeschlagen.

Auf den ersten Blick klar: Geiles Smartphone, geile Typen (Typinnen), super Sex.
Auf den zweiten Blick aber kann man sofort feststellen: Totaler Quatsch.

Betrachten wir die Sache mal genauer:
1. iPhone-Besitzer haben MEHR Sex. Das sagt aber wohl nichts über die Qualität Ihrer körperflüssigkeitsverschleudernden Anstrengungen aus. Wer die Umfrage genau liest, stellt fest, dass die Formulierung lautet, er habe mehr “sexuelle Partner”. Nicht “mehr Sex”. Der Umkehrschluss lautet: iPhone-Nutzer sind bindungsunfähig und rammeln wie Kaninchen.

2. iPhone-Besitzer haben ÜBERHAUPT Sex. Dazu ein kleiner Vergleich: In der letzten großen Schnee-Katastrophe knickten reihenweise Energiemasten um. In Folge dieser Pannen kamen 9 Monate später reichlich neue Rentenzahler auf die Welt. Da hat aber niemand vermutet, dass EON-Abhängige mehr Sex haben.
Betrachten wir den armen Apple-Tropf. Tolles neues Handy, aber mal wieder kein Empfang? Was bleibt als Ersatz-Befriedigung? Richtig! Der angebliche Sex-Maniac entpuppt sich als empfangsunfähiger Handy-Nutzer.

3. Wenigstens lernen iPhone-Fans der neuesten Generation, gleich richtig mit Überziehern umzugehen, denn ohne klappt’s ja in jeder Hinsicht nicht.

Da schweigt der Android-Nutzer lieber und genießt. Sowohl sein Smartphone. Als auch den Rest …

Fragwürdige Aufmerksamkeit: Erster SMS-Trojaner für Android

Nun hat also auch Android seine ersten “Fans” aus der Welt von Viren und Trojanern. Der Anti-Maleware-Experte Kaspersky Lab will den ersten Schädling identifiziert haben.
Laut Kaspersky tarnt sich der programmierte Fiesling als Mediaplayer.
Ist er installiert, sendet er SMS an kostenpflichtige Nummern. Der Name des Trojaners lautet „Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer.a“.

Wer jetzt sofort ans Deinstallieren sämtlicher Player denkt: Die Malware kann nicht ohne weiteres los-simsen, denn sie muss händisch nach Installation bestätigt werden. Und in dieser Installation wird ausdrücklich gefragt, ob der verdächtig kleine Programmfetzen (13 kb) auf Telefonfunktionen zugreifen darf.
Ganz so leicht lässt sich Android also nicht kapern!