Android hat mit 40 Prozent den höchsten Smartphone-Marktanteil in Deutschland

Marktanteile der Smartphones in Deutschland (c) BitkomAndroid ist derzeit das am meisten genutzte Smartphone-Betriebssystem in Deutschland. 40 Prozent aller Geräte laufen mit der Software von Google. Vor einem Jahr waren es erst 17 Prozent.Der Zugewinn geht vor allem zu Lasten von Symbian (v.a. Nokia-Geräte), während sich Apples iPhone mit iOS relativ konstant hält (22 % / 21 %).
Die Zahlen stammen vom Hightech-Verband Bitkom. Grundlage der Daten ist eine Erhebung des Marktforschungsunternehmens comScore. Betrachtet wurde der Smartphone-Bestand im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auf dem zweiten Platz liegt das Betriebssystem Symbian von Nokia mit einem Anteil von 24 Prozent. Die Plattformen Windows Phone und Windows Mobile von Microsoft erreichen 7 Prozent Marktanteil.
Zurzeit sind in Deutschland 23,6 Millionen Smartphones als Erstgerät im Einsatz. Das sind 8,1 Millionen oder 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. Laut comScore besitzen somit 41 Prozent aller Handynutzer ab 15 Jahren in Deutschland ein Smartphone. Aktuell gibt es weltweit rund 1,3 Millionen Apps für die unterschiedlichen Systeme.
Basis der Angaben ist comScore MobiLens, eine monatliche Online-Umfrage von mehr als 5.000 Handy-Besitzern in Deutschland.

Facebook kauft Instagram für eine Milliarde Dollar

Instagram Foto-App für AndroidDie Android-App ist erst wenige Tage alt, da vermeldet Mark Zuckerberg, man werde den Fotodienst für eine Milliarde US-Dollar in Aktien und Bargeld übernehmen.

Eine Hammer-Nachricht, wenn man sich anschaut, was bislang für Foto-Dienste bei Übernahmen gezahlt wurde – für flickr gab es gerade mal 30 Milionen Dollar. Der Kauf ist umso erstaunlicher, wenn man sich anschaut, dass Instagram bislang keinen Umsatz generiert. Das Unternehmen aus South Park in San Francisco hat 13 Angestellte und 9 Investoren. Die beiden Gründer Kevin Systrom (40 Prozent der Anteile) und Mike Krieger (10 Prozent der Anteile) fingen vor nicht einmal zwei Jahren mit dem Aufbau der Foto-Community an. Die beiden begeisterten sich für alte Fotoapparate. Mit ihrer App sollte es möglich sein, wie mit einer Polaroid oder einer analogen Spiegelreflexkamera, auf einem Smartphone zu fotografieren.

Mithilfe von Filtern werden die Aufnahmen “gealtert”. Dabei zeigen sich die Nutzer gegenseitig ihre Fotos – vor allem Strandbilder und Sonnenuntergänge. Doch Spot ist zwecklos das Start-up war mit seiner Idee über alle Maße erfolgreich. Hatte die Foto-Gemeinschaft Anfang 2011 rund eine Million Mitglieder, waren es im Dezember 2011 bereits 15 Millionen. Heute sind es rund 30 Millionen Nutzer.

Und wo zeigt man seine tollen Aufnahmen am liebsten? Richtig, im Social Network. Da die Zukunft “Social” und “Mobile” ist, dürfte Zuckerbergs Kauf durchaus Sinn machen. Ob die Höhe des Kaufpreises allerdings gerechtfertigt ist, muss sich erst noch zeigen.

Übernahmen von Foto-Diensten (c) Business Insider

Google fordert 2,25 Prozent Patentgebühr für jedes iPhone

Google fordert bei Nutzung eines seiner Patente, die vor allem durch die Motorola-Übernahme in Haus kommen dürften, 2,25 Prozent vom Nettoverkaufspreis. Diese Forderung der Android-Eigentümer dürfte vor allem in Richtung Apple gehen.

Aber der Reihe nach: Heute wies das Landgericht Mannheim ein Klage von Motorola gegen Apple ab. Die verwendete Technik im iPhone verletze kein Motorola-Patent. Die beiden ersten Runden hatte noch Motorola gewonnen, was unter anderm zu einem kurzzeitigen Verkaufsverbot älterer iPhone-Modelle geführt hatte. Doch bei der Vielzahl der weltweit anhängigen Klagen blickt keiner mehr durch: Apple verklagt Samsung, Motorola verklagt Apple, Nokia, Microsoft und HTC klagen munter mit.

Im Hintergrund zieht Google die Strippen. Schließlich will das Unternehmen die Mobilfunksparte von Motorola samt ihrer Patente übernehmen. Laut Wall Street Journal werde das US-Justizministerium keine Einwände gegen die Übernahme von Motorola Mobility erheben.

Streitpunkt fast aller Klagen sind Standardtechniken im Mobilfunk, die per Patente geschützt sind (Standard Essential Patents). Jeder Hersteller von mobilen Geräten nutzt WLAN, LTE, UMTS, GPRS, EDGE oder auch Videoformate wie H.264. Damit berührt er mit Sicherheit eins oder mehrere Patent(e) eines Wettbewerbers, das lässt sich nicht umgehen. Nun ist die Branche um eine interne Einigung bemüht, so dass nicht bei jedem neuen Gerät eine einstweilige Verfügung samt Vertriebsverbot bei Gericht beantragt wird. Apple hat sich im November vergangenen Jahres dazu per Brief an das europäische Standardisierungsgremium für Telekommunikation ETSI gewand. Standardtechniken sollten unter der FRAND-Regel (Fair, Reasonable, Non-Discriminatory) allen Marktteilnehmern zur Verfügung stehen.

Der Knackpunkt: Was ist eine fairer Preis für die Techniknutzung? Apple, mit eher hochpreisigen Produkten im Markt, möchte den Durchschnittspreis eines Handys mit Datenfunktion als Grundlage nehmen. Google hat sich dazu in einem Brief an das Insitute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) aus der Deckung gewagt: Man werde für die Soft- und Hardware-Patente von Motorola (wenn übernommen) bis zu 2,25 Prozent des Nettoverkaufspreises für jedes verkaufte Geräte in Rechnung stellen. Patent-Experte Florian Müller hält diesen Betrag für übertrieben. Wobei: Samsung fordert derzeit in einer Klage 2,4 Prozent von Apple.

Aus dem Google-Schreiben wird nicht ganz deutlich, ob der Betrag einmalig oder für jede geschützt Technologie anfällt – also bei Verwendung von UMTS und H.264 wird zwei Mal kassiert. Schön ist auch Müllers Gedankenspiel, dass dann ein Autobauer, der H.264 für die Wiedergabe von Videos in seinem Fahrzeug verwendet, 2,25 Prozent des Netto-Neuwagenpreises an Google abführen müsste. Da kann man gleich mit weiteren Klagen rechnen, denn an den FRAND-Regeln ist die Autoindustire nicht beteiligt. Funkttechniken werden aber in immer mehr Alltagsprodukten integriert. Es dürfte also nicht langweilig werden – wenn man Patentanwalt ist.

Neuer RIM-Chef erteilt Android eine Absage

Thorsten Heins, neuer President und CEO von Research in Motion (RIM), bekannt für den Taschenrechner mit Telefonfunktion, auch Blackberry genannt, erteilt Android eine Absage.

Dies wäre eine gute Möglichkeit für das kanadische Unternehmen, den Massenmarkt anzupeilen. Zumal mit dem Blackberry 10 OS erst Ende 2012 gerechnet wird. Die Vermutung auf Android umzusteigen, war nicht abwegig. Stephen Elop, ehemaliger Microsoft Manager, heute Chef von Nokia hat das eigene Betriebssystem schnell zugunsten von Windows Phone 7 aufgegeben. Doch Heins verweist auf den Erfolg “der anderen Obst-Firma”, die ebenfalls volle Kontrolle über Hard- und Software hat.

Heins Start als neuer Firmenchef verlief glanzlos. Der Aktienkurs von RIM gab nach und auch die amerikanische Presse ist nicht gerade voll des Lobes. In seiner Antrittsrede lies er neue Impulse und Pläne vermissen. Der Tenor: Weiter so, etwas mehr Marketing wird es schon richten.

Heins kam 2007 zu RIM. Studiert hat er in Hannover und begann seine Ingenieurs-Karriere bei Siemens, wo er bis zum Chef der Mobilfunksparte aufstieg, die dann an BenQ verschenkt wurde.


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Android 4 ist noch selten – viele Updates angekündigt

Wie Google vermeldet, ist die neueste Android-Version 4.0 bisher noch kaum auf einem Gerät: Erst knapp ein Prozent alle Android-Smartphones sind Up-To-Date.

Woran liegt`s? Nun, es gibt erst ein Gerät zu kaufen, auf dem Android 4.0 vorinstalliert ist. Das ist Googles Referenzmodell Galaxy Nexus (Hersteller Samsung).
Und auch auf das letzte Referenzmodell, dem Nexus S (auch Samsung) kann man Ice Cream Sandwich (Googles Codename für 4.0) über das Firmwareupdate aufspielen.

Ansonsten Flaute. Google hat den Herstellern wohl ein paar mehr Regeln mit auf den Weg gegeben, was sie bei der Anpassung zu beachten haben-
So ist unter anderem ein Standarddesign einzuhalten. Gerade für Hersteller wie HTC und Samsung, die ihre eigene Benutzeroberfläche haben, dauert der Prozess damit wohl länger. Die speziellen Oberflächen sollen aber in jedem Fall erlaubt und erhalten bleiben. So steht’s jedenfalls im Entwicklerblog.

Samsung plant derzeit folgende Updates fix: Im ersten Quartal sollen das Galaxy Note und das S2 ein Update bekommen.
Seit ein paar Tagen gibt es außerdem das Gerücht, dass sich Samsung dem Wunsch vieler Kunden nachkommt und auch für das Galaxy Tab und das Galaxy S ein Update macht.
UPDATE 17.29: Samsung hat das Update für Tab und S dementiert

Sony Ericsson wird Ende März bis Ende April die xperia-Reihe updaten.
HTC (Sensation-Reihe) und Motorola (Droid Razr) haben das Frühjahr bzw. das erste Halbjahr im Visier.

Wer nicht solange warten will, findet in den Foren bereits zahlreiche Alpha- und Betaversionen von Custom-ROMs mit Android 4.0.
Mehr dazu nächste Woche.

Täglich 700.000 neue Android-Geräte

Beeindruckende Zahlen: Jeden Tag werden 700.000 Gerät mit Android als Betriebssystem neu aktiviert. Im Sommer 2010 waren es noch rund 100.000 Smartphones und Tablets.

Die aktuelle Zahl twitterte Andy Rubin, Chef der Mobilfunksparte bei Google. Somit kommen pro Woche 4,9 Millionen und pro Jar 255,5 Millionen Geräte hinzu. Bei dieser Wachstumsrate wird Android das iOS-System von Apple im kommenden Jahr überholen.

Höhere Facebook-Nutzung bei Android als beim iPhone

Im Dezember hat die Zahl der täglichen Facebook-Nutzer auf Android-Geräten, die Nutzung des Netzwerkes auf dem iPhone überholt. Laut App Data lag die Zahl bei 58,8 Millionen DAU (Daily Active User) gegenüber 57,6 Millionen iPhone-Nutzern.

Allerdings hat die Facebook App auf iPhones bei der monatlichen Nutzung (MAU) mit 99,5 Millionen gegenüber 86,1 Millionen die Nase vorn. Laut Marktforscher Nielsen ist Facebook in allen Altersgruppen die beliebteste App gleich nach dem Android Market.