Termine mit anderen finden

Doodle für AndroidIch benutze Doodle schon seit Jahren, mittlerweile auch die App dazu. Und ich liebe es.
Denn Termine verwalten ist das Eine, den passenden Termin finden das Andere. Schon mal versucht, einen Termin mit mehr als einer anderen Person abzustimmen, zum Beispiel per E-Mail? Mit hoher Wahrscheinlichkeit war das eine aufwändige Angelegenheit. Mit zunehmender Anzahl der Person wird aus der an sich schon komplexen Aufgabe eine komplizierte.

Genau für solche gibt es schon seit vielen Jahren den Webdienst www.doodle.de, wo jeder kostenlos und ohne Registrierung eine Terminumfrage einrichten kann.
Dazu ein paar Termine mit Datum und Uhrzeit vorgeben. Anschließend erhalten den Link zur Umfrage mailen. Jeder gibt nun an, wann er kann und kann zusätzlich Kommentare abgeben.

Mit der App für Android kann man ohne Registrierung zumindest die Umfrage einrichten und den Link mailen. Mit Registrierung bietet die Aphttp://www.android-fan.de/apps/termine-mit-anderen-finden/?preview=truep Zugriff auf Ihre Umfrage und auf Umfragen von anderen, an denen Sie teilgenommen haben. Die Registrierung hat noch weitere Vorteile: die Anbindung an den Kalender zum Beispiel von Google. Der Termin, der bei einer Umfrage beschlossen wird, wird dann automatisch in den Kalender übernommen.

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Erstes LTE-Smartphone bei Vodafone kommt von HTC

Velocity4G von HTC im Vodafone-Netz

Das Velocity 4G ist das erste LTE-Smartphones auf dem deutschen Markt. Ab dem 1. März 2012 ist das Handy exklusiv bei Vodafone in Düsseldorf erhältlich. Weitere Filialen folgen in den Wochen danach. Ein Gerätepreise ist noch nicht bekannt.

LTE ist der nächste Mobilfunkstandard nach UMTS, auch 4G (vierte Generation) genannt. Damit sind im Vodafone-Netz bis zu 50 Mbit/s beim Download und 10 MBit/s im Upload möglich. Selbst in ländlichen Bereichen sollen laut Vodafone durchgängig mindestens 3 MBit/s erreicht werden. Die Preise für Datenflatrates richten sich mit LTE nicht mehr ausschließlich nach der Datenmenge sondern auch nach der Geschwindigkeit. Wer die vollen 50 MBit/s haben möchte, benötigt die Flat 50 für rund 70 Euro im Monat. Zum Start erhalten Bestandskunden mit einem SuperFlat-Tarif die LTE-Option für zusätzliche zehn Euro pro Monat.

Im Velocity 4G arbeitet ein Zweikernprozessor mit einer Taktrate von je 1,5 GHz. Das  brillante Touchscreen hat eine Diagonale von 11,43 cm (4,5 Zoll) mit 540 x 960 Pixeln (qHD). Blitzschnell und ruckelfrei lassen sich Videos in HD-Qualität abspielen oder Videokonferenzen in HD abhalten, Online-Gamer werden von den minimalen Latenzzeiten begeistert sein. Auch bei dem Upload von Multimediadaten in den vorinstallierten Cloud-Speicher von Dropbox (5 GB frei für 2 Jahre) spielt das Smartphone die Tempo-Vorteile von LTE aus.

In den USA sind LTE-fähige Smartphones von HTC bereits seit Sommer 2010 erhältlich. „Das HTC Velocity 4G mit Android 2.3.7 ist ein echtes Multimedia Powerhouse, das den Datenhunger der mobilen Vorreitergeneration endlich stillen kann“, sagt André Lönne, Executive Director HTC. „Die ultrakurzen Reaktionszeiten bei dem Zugriff auf Daten aus der Cloud garantieren ein mobiles Erlebnis, wie man es sonst nur vom PC zu Hause gewohnt ist. Wir stehen hier am Anfang einer neuen Generation von mobilen Services, die erst jetzt mit der flächendeckenden LTE-Abdeckung abgerufen werden können.“

Trotz seiner Abmessungen von 12,9 x 6,7 x 11,27 cm ist das Smartphone sehr schmal und bringt mit einem 1.620 mAh Akku 163 Gramm auf die Waage. Es stehen 1 GB  Arbeitsspeicher und 16 GB an internem Speicher zur Verfügung. Dazu kommen ein digitaler Kompass sowie Gyro-, Beschleunigungs- und Annäherungssensor. Die 8 Megapixel-Kamera hat eine Weitwinkellinse mit einer f/2.2-Blende sowie einen hintergrundbeleuchteten Sensor für Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen und zwei LED-Blitzlichter – damit kann jeder Moment perfekt festgehalten werden! Das HTC Velocity 4G kann Videos in HD-Qualität (720p) aufzeichnen und rasend schnell in die Cloud hochladen. Darüber hinaus sind ein HDMI-Port, microSD-Karten-Einschub, Bluetooth 3.0 und an der Vorderseite eine 1,3 Megapixel-Kamera für Videotelefonie verbaut. Als Betriebssystem kommt Android in der Version 2.3.7 mit HTC Sense 3.5 zum Einsatz.

Mit HTC Watch stehen auf dem HTC Velocity 4G bereits über 600 aktuelle Filme und TV-Shows auf einen Fingertipp zur Verfügung. Der Cloud Service HTC Watch basiert auf einer progressiven Download-Technologie, mit der Videos sofort gestartet werden können, ohne lange auf das Herunterladen großer Dateien warten zu müssen. Bei HTC Watch haben Anwender zahlreiche Optionen, Videos auszuleihen oder zu kaufen, die auf bis zu 5 HTC-Geräten abgespielt werden können. Das HTC Velocity 4G ermöglicht zudem, die Videos über einen HDMI-Adapter auf Flat Screen-TVs abzuspielen.

Lohnt sich der Umstieg auf ein LTE-Gerät und Tarif? Diskutiere mit!

Wo und wann fährt der nächste Bus oder die nächste Bahn ab?

Aktuelle Abfahrtzeiten mit Öffi im BlickDie meisten Reiseauskünfte können zwar nach Haltestellen in der Nähe suchen, aber nur von der dann ausgewählten Haltestelle eine Verbindung berechnen.
Öffi heißt die App, die einen ganz anderen Ansatz verfolgt. Sie bringt drei Icons mit ins Hauptmenü: Öffi Verbindung zeigt Ihnen eine normale Abfragemaske mit Start, Ziel, Abfahrtszeit usw.
Das Icon Öffi Haltestellen schöpft dagegen aus dem Vollen: Mit GPS werden alle Haltestellen für Bus und Bahn in der Umgebung abgefragt und alle Abfahrten der nächsten Zeit angezeigt. Die Haltestellen sind nach Entfernung sortiert. Die Kompassnadel zeigt an, in welche Richtung Sie gehen müssen, um zur Haltestelle zu gelangen. Noch eine tolle Idee: Statt einfach nur Abfahrtszeiten anzugeben, zeigt Öffi an, in wie viel Minuten der Bus oder die Bahn abfährt.

Sie können jede beliebige Haltestelle auch als Favorit speichern. Die App bringt auch ein Widget für den Homescreen mit. So können Sie immer die nächsten Abfahrten von Ihren Haltestellen-Favoriten sehen, ohne dass Sie die App starten müssen.

Das dritte Icon schließlich ist Öffi Netzpläne und zeigt, wie der Name schon sagt, die Linienpläne verschiedener Verkehrsverbünde an.

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Catch – kannste nichts mehr vergessen

Catch erinnert per Text, Foto, Link und Audio an Aufgaben und InteressantesWo war noch mal das tolle Restaurant, in dem wir mit Micha waren? Wie war die Adresse von der neuen Webseite? Warum habe ich bloß vergessen, Oma zum Geburtstag anzurufen?

Es gibt so viel, woran wir täglich denken müssen. Überall fliegen Zettel herum, manches steht im Kalender, andere Dinge liegen auf der heimischen Festplatte. Unser Smartphone haben wir immer dabei. Mit Catch wird es zur ultimativen Gedächtnisstütze. Per Text, Foto, Geo-Tag oder Sprachaufnahme halten wir Interessantes oder Wichtiges fest. Das kann ganz allein für uns sein (Pinnwand) oder für das Hobby / die Arbeit in der Gruppe. Einzelne Notizen kannst Du mir Schlagworten (Tags) versehen, um sie später leichter wiederzufinden. Erinnerungsnotizen erhalten Tag und Uhrzeit für eine automatische Erinnerung.

Ein Fingertipp auf Alle Notizen zeigt sämtliche Einträge, ganz egal welcher Art. Die Notizen lassen sich über den Server von Catch, Facebook oder Google sichern als auch für weitere Geräte (das Smartphone des Partners, das Tablet) zugängliche machen. Wer beim Surfen auf Desktop-Rechner öfters über interessante Links stolpert, kann sich ein Catch-Plugin herunterladen und so die Webadresse speichern.

Die App macht einen guten Eindruck und entfaltet bei regelmäßiger Nutzung ihr volles Potenzial. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, mit welchem Werkzeug er oder sie Notizen machen möchte, sollte sich auch mal Evernote anschauen.

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Live-Fernsehen mit Zattoo auf dem Smartphone

TV-Empfang mit Zattoo auf einem Android-SmartphoneEndlich gibt es Zattoo auch für Android-Smartphones – wenn auch vorerst nur in einer Beta-Version. Der Live-TV-Anbieter aus der Schweiz bietet schon lange eine App für iPhones, doch für Android hat es erstaunlich lange gedauert. Schuld ist die Herstellervielfalt und Googles Entscheidung beim Live-Streaming bislang ausschließlich auf Adobes Flash-Format zu setzen, “was sich aber als so ressourcenhungrig und instabil erwies, dass sogar Adobe beschloss die Entwicklung für mobile Geräte einzustellen“, schreiben die Macher von Zattoo.

Detailinformationen zur laufenden Sendung bei ZattooDas spürt man tatsächlich, die App benötigt einen wirklich guten WLAN-Durchsatz (Im Mobilfunknetz geht aus lizenztechnischen Gründen gar nichts). Im Test auf einem Samsung Note war es ein VDSL-Anschluss und das Fernsehbild erreichte dort lediglich eine mittelmäßige Qualität. Ganz anders sieht es mit dem “Experimentier-Modus” aus, der leider noch nicht für alle Smartphones verfügbar ist. Damit aktiviert die App den internen Video-Player auf dem Samsung-Note und zaubert ein perfektes Fernsehbild auf den Touchscreen.

Mit Zattoo empfängt man bis zu 70 Sender mit ihrem Live-Signal. Leider gehören die großen deutschen Privatsender nicht dazu. Aber ARD, ZDF, die regionalen öffentlich-rechtlichen Sender sowie diverse Sport-, Nachrichen- und Sparten-Kanäle sind dabei.

Im Hochformat sieht man den Titel der aktuell laufenden Sendung, im Querformat ein Screenshot des aktuelles Programms. Vor jedem Senderwechsel wird ein Werbespot gezeigt, dafür ist die Nutzung ansonsten kostenlos.

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Google fordert 2,25 Prozent Patentgebühr für jedes iPhone

Google fordert bei Nutzung eines seiner Patente, die vor allem durch die Motorola-Übernahme in Haus kommen dürften, 2,25 Prozent vom Nettoverkaufspreis. Diese Forderung der Android-Eigentümer dürfte vor allem in Richtung Apple gehen.

Aber der Reihe nach: Heute wies das Landgericht Mannheim ein Klage von Motorola gegen Apple ab. Die verwendete Technik im iPhone verletze kein Motorola-Patent. Die beiden ersten Runden hatte noch Motorola gewonnen, was unter anderm zu einem kurzzeitigen Verkaufsverbot älterer iPhone-Modelle geführt hatte. Doch bei der Vielzahl der weltweit anhängigen Klagen blickt keiner mehr durch: Apple verklagt Samsung, Motorola verklagt Apple, Nokia, Microsoft und HTC klagen munter mit.

Im Hintergrund zieht Google die Strippen. Schließlich will das Unternehmen die Mobilfunksparte von Motorola samt ihrer Patente übernehmen. Laut Wall Street Journal werde das US-Justizministerium keine Einwände gegen die Übernahme von Motorola Mobility erheben.

Streitpunkt fast aller Klagen sind Standardtechniken im Mobilfunk, die per Patente geschützt sind (Standard Essential Patents). Jeder Hersteller von mobilen Geräten nutzt WLAN, LTE, UMTS, GPRS, EDGE oder auch Videoformate wie H.264. Damit berührt er mit Sicherheit eins oder mehrere Patent(e) eines Wettbewerbers, das lässt sich nicht umgehen. Nun ist die Branche um eine interne Einigung bemüht, so dass nicht bei jedem neuen Gerät eine einstweilige Verfügung samt Vertriebsverbot bei Gericht beantragt wird. Apple hat sich im November vergangenen Jahres dazu per Brief an das europäische Standardisierungsgremium für Telekommunikation ETSI gewand. Standardtechniken sollten unter der FRAND-Regel (Fair, Reasonable, Non-Discriminatory) allen Marktteilnehmern zur Verfügung stehen.

Der Knackpunkt: Was ist eine fairer Preis für die Techniknutzung? Apple, mit eher hochpreisigen Produkten im Markt, möchte den Durchschnittspreis eines Handys mit Datenfunktion als Grundlage nehmen. Google hat sich dazu in einem Brief an das Insitute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) aus der Deckung gewagt: Man werde für die Soft- und Hardware-Patente von Motorola (wenn übernommen) bis zu 2,25 Prozent des Nettoverkaufspreises für jedes verkaufte Geräte in Rechnung stellen. Patent-Experte Florian Müller hält diesen Betrag für übertrieben. Wobei: Samsung fordert derzeit in einer Klage 2,4 Prozent von Apple.

Aus dem Google-Schreiben wird nicht ganz deutlich, ob der Betrag einmalig oder für jede geschützt Technologie anfällt – also bei Verwendung von UMTS und H.264 wird zwei Mal kassiert. Schön ist auch Müllers Gedankenspiel, dass dann ein Autobauer, der H.264 für die Wiedergabe von Videos in seinem Fahrzeug verwendet, 2,25 Prozent des Netto-Neuwagenpreises an Google abführen müsste. Da kann man gleich mit weiteren Klagen rechnen, denn an den FRAND-Regeln ist die Autoindustire nicht beteiligt. Funkttechniken werden aber in immer mehr Alltagsprodukten integriert. Es dürfte also nicht langweilig werden – wenn man Patentanwalt ist.

Googles Wolkenspeicher öffnet bald seine Pforten

Dropbox, iCloud, Skydrive aufgepasst. Schon bald kommt Drive, in den Markt der Cloud-Speicherlösungen. So nennt Google sein Angebot an Speicherplatz in der berühmten Datenwolke. Damit hätten Nutzer von Smartphones und Tablets überall (Datenverbindung vorausgesetzt) Zugriff auf gespeicherte Fotos, Videos, Musik, Dateien, Dokumente, Passwörter und andere Anwenderdaten, die an mehreren Geräten benötigt werden. Große Dateien müssten nicht mehr als Mailanhänge oder via FTP-Uploads übertragen werden. Man schickt dem Empfänger einfach einen Link zur Datei in der Drive-Box.

Ich liebe den derzeitigen Marktführer Dropbox: meine Apps speichern dort Daten, die Datenbanken meiner Webseiten werden dort gesichert, meine journalistischen Texte liegen dort. Ja, ich vertraue der Wolke. Was mich an Dropbox besonders begeistert: Das Tempo. Das ist wirklich irre. Riesige und unzählige Dateien per Drag ´n Drop in die Wolke ziehen und Sekunden später sind alle Dateien dort vorhanden. Vielleicht erweckt die Software auch nur den Eindruck und der Upload läuft im Hintergrund weiter, aber mich als Nutzer haut es jedes Mal aus Ladebalken-Socken.

Apple hat seinen Dienst iCloud eng an iPhones und iPads geknüpft. Neben Backups aller Einstellungen, kann der Nutzer hier Fotos und Dokumente (iLife) speichern, aber auch auf seine eBooks, Apps und Musik zugreifen bzw. über mehrere Geräte abgleichen. Microsoft versucht mit Masse im Markt Fuß zu fassen: 25 GB erhält jeder Nutzer kostenlos. Bei Dropbox sind es nur zwei Gigabyte, für mehr muss bezahlt werden.

Ähnlich dürfte es auch Google halten, ein einfaches Konto ist kostenlos, wer mehr will, muss es mieten. Im Grund liegt ein Wolkenspeicher in der DNA von Google, denn sämtliche Dienste laufen auf Servern in Rechenzentren (Text & Tabellen, Kalender, Mail etc.). Jüngstes Mitglied in der Speicherfamilie ist Music. Laut Wall Street Journal steht der Start von Drive in den kommenden Wochen oder Monaten an.

Snake ist zurück

Snake - ganz so wie damalsDas Kultspiel der Vor-Smartphone-Ära ist zurück: Snake. Wir erinnern uns: es galt mit den Tasten des Nokia-Handys die Schlange zum Futter zu dirigieren, ohne an die Wand zu stoßen. Mit jedem Punkt wurde die Schlange länger, so dass man irgendwann auch aufpassen musste, dass man nicht an den eigenen Schwanz stößt. Stundenlanger Spielspaß war trotz des monotonen Spielablaufs garantiert.

Die Android-Version von Snake heißt Snake ’97 und bringt die Oberfläche eines Nokia-Handys auf den Toucscreen. Leider stürzt auf dem Nexus S die App beim Aufrufen der Einstellungen ab (zumindest bei mir), so dass man nicht das Level ändern kann.
Und die Werbung stört ein bisschen, aber gut, dem geschenkten Gaul…

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