Aldi verkauft Android-Tablet

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft: Die Supermarkt-Ketten Aldi Nord und Aldi Süd verkaufen ab Donnerstag ein Android-Tablet für 399,- Euro. Das Lifetab F9514 wird unter dem Label von Medion hergestellt. Das Display hat 10 Zoll, Maße laut Aldi 25,9 x 1,32 x 17,8 cm. Das Gewicht wird mit 720 Gramm angegeben.

Als Betriebssystem ist Android 3.2 (Honeycomb) installiert. Besonderheit: Das Lifetab hat ein integriertes UMTS-Modul, also kann mit jeder beliebigen SIM-Karte überall im Internet gesurft werde. WLAN geht natürlich auch. Aldi liefert auch ein Starter-Kit mit SIM-Karte der eigenen Mobilfunkmarke Aldi Talk mit, die das Netz von E-Plus nutzt.
Das Gerät ist anschlussfreudig, es wird Zubehör wie ein HDMI-Kabel und eine Tasche mitgeliefert. Brauchbare Dinge, die man bei der Konkurrenz teilweise extra zahlen muss. Bei der Preisgestaltung kann man getrost von einem Angriff auf das iPad sprechen. Das wird ein spannendes Rennen.

Weitere Details zum Lifetab bei Aldi und Medion.

Galaxy Tab 10.1 darf in Deutschland weiterhin nicht verkauft werden

Das Düsseldorfer Landgericht bekräftigte heute seine Einstweilige Verfügung. Somit bleibt der Verkauf von Samsungs Tablet in Deutschland untersagt.

Apple wirft dem südkoreanischen Konzern vor, mit dem Galaxy 10.1 Tablet das iPad zu kopieren. In dem Düsseldorfer Verfahren ging es nur um das äußere Aussehen des Samsung-Tablets, nicht um Patente auf Software oder Technologie. Der iPad-Hersteller hatte sich bereits 2004 Design-Elemente eines Tablet-Computers in Europa als sogenanntes Geschmacksmuster schützen lassen. Das Gericht musste abwägen, ob das Android-Tablet den hinterlegten Abbildungen des Geschmacksmusters zu ähnlich sieht.

Bereits nach der mündlichen Verhandlung Ende August das Gericht der Argumentation von Apple zu folgen. Der Richter ließ bei dem Termin die Einstweilige Verfügung in Kraft. Zudem musste Samsung nach einer weiteren Entscheidung der Juristen auch das kleinere Galaxy Tab 7.7 am Wochenende vom Stand auf der IFA in Berlin entfernen.

Das Verfahren in Düsseldorf ist Teil eines weltweiten Rechtsstreits zwischen Apple und Samsung, bei dem der deutsche Patentexperte Florian Müller derzeit 19 Klagen in verschiedenen Ländern zählt. Im Visier des Klägers steht dabei auch das Betriebssystem aus dem Hause Google, mit dem die Galaxy-Geräte funktionieren.

Huawei stellt MediaPad Tablet-PC vor

Huawei präsentiert in Berlin auf IFA mit dem MediaPad sein zweites Tablet. Die erste Version, das S7 erntete durchwachsene Kritiken. Der chinesische Hersteller ist hierzulande vor allem für seine UMTS-Sticks bekannt. Doch das Portfolio ist deutlich breiter, derzeit ist das Einsteiger-Smartphone Ideos für 100 Euro bei einem Discounter erhältlich.

Der Tablet-PC hat ein Sieben-Zoll-Touchscreen und eine Auflösung von 1.280 mal 800 Pixel. Im Inneren arbeitet ein 1,2-Gigahertz-Dualcore-Prozessor und als Betriebssystem ist die Tablet-Version von Android 3.2 namens Honeycomb installiert.

Das Alu-Gehäuse erinnert stark an ein Smartphone mit Apfel-Logo, bleibt abzuwarten, ob der Wettbewerber aus Cupertino die auffallende Ähnlichkeit durchgehen oder die Anwälte von der Leine lässt. Das MediaPad wiegt 390 Gramm und hat acht GB Speicher. Mit USB-, 3,5mm Klinke für Kopfhörer, HDMI- (Full HD mit 1080p), SIM- und microSD-Slots (bis maximal 32 GByte) zeigt sich das Tablet anschlussfreudig. Mit einer Fünf-Megalpixel-Kamera, Bluetooth, UMTS/HSPA+-Modul soll das MediaPad mit Flash- und DLNA-Unterstützung ab Ende Oktober für 399 Euro in den deutschen Handel kommen.

Motorola Xoom-Update lässt weiter auf sich warten

Ein Update auf Android 3.1 für das Tablet von Motorola rückt weiter in die Ferne. Deutsche Xoom-Kunden müssen sich noch gedulden, während in den USA bereits ein Update auf die Version 3.2 von Honeycomb vorhanden ist.

Medienberichten zufolge kam es bei abschließenden Tests zu Problemen. Diese seien zwar behoben, doch damit müssen die letzten Tests wiederholt werden, was Zeit benötigt.

Lenovo präsentiert Tablets

Der chinesische Computerhersteller Lenovo erweitert sein Programm um Tablet-PCs. Die beiden Modelle IdeaPad K1 und das Thinkpad Tablet setzen auf Android 3.1.

Bei dem K1 handelt es sich um einen klassischen Vertreter der Honeycomb-Generation: Angetrieben von einem Tegra 2 mit 1 GByte RAM stellt das 10,1 Zoll große Display des Tablet eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln dar. Als Speichervolumen stehen 16, 32 oder 64 GByte zur Auswahl, hinzu kommen 2 GB Cloud-Speicherplatz.

Die Kamera auf der Vorderseite (2 Megapixel) ist für Video-Chats gedacht, die Kamera auf der Rückseite (5 Megapixel) ist für Fotos gedacht. Das K1 unterstütz Flash-Inhalte. Per HDMI-Kabel lässt sich das IdeaPad K1 an einen Fernseher anschließen. Ein SD-Kartenleser sorgt für mehr Speicherplatz. Verbindung zur Außenwelt Web nimmt das Gerät per n-WLAN, Bluetooth und 3G. Die Batterie soll bis zu zehn Stunden halten. 30 Apps sind bereits vorinstalliert. Die Preise für das Lenovo IdeaPad K1 starten laut Hersteller ab 399 Euro.


Video bei YouTube ansehen

Motorola Xoom Tablet im Praxistest

Das Xoom ist das erste Tablet aus  dem Hause Motorola, als auch der erste Flachrechner mit Honeycomb dem Google-Betriebssystem speziell für Tablets.

Es ist dicker als Apples iPad 2 und mit 720 Gramm auch rund hundert Gramm schwerer. Beim Bildschirm, geht es eher in die 16:9-Richtung, also breiter als das iPad, dafür nicht ganz so hoch (im Querformat). Die Bildschirmdiagonale beträgt 25,7 cm (10,1 Zoll). Das Tablet mit seinen 30 GB Speicher und einem Dual Core Prozessor startet man mit einem Druck der linken Hand auf einen Knopf auf der Rückseite. Seitlich sind die Knöpfe für die Lautstärke angebracht, so dass man schnell umgreifen kann. Allerdings liegen die Navigations-Symbol auch auf der linken Seite des Bildschirms, so dass man hier die Hand wechseln muss. Die drei blauen Symbole für Zurück, Startbildschirm und die Übersicht aller geöffneten Apps sind arg gewöhnungsbedürftig und keineswegs selbsterklärend. Da hätte der Designer ruhig etwas kreativer sein dürfen.

Der Start

Die Einrichtung des Tablets ist kinderleicht. Man stimmt der Daten- und Ortsspeicherung zu und schon geht es los. Wer die Dienste von Google nutzt und sein Google-Konto angibt, kann direkt loslegen. Mails, Termine, Kontakte, Dokumente, Fotos (Picasa) und alles andere bei Google (demnächst auch Musik und Leihfilme) sind sofort verfügbar. Das macht die Sache furchtbar einfach und auch sicher. Geht das Gerät verloren oder wird es zerstört, befinden sich die meisten Daten nicht auf dem Tablet, sondern auf Googles Servern.

Das Passwort für das WLAN eingeben und die SIM-Karte, in diesem Fall von der Telekom, per PIN freischalten und schon kann der Datenabruf im Büro, Daheim und unterwegs starten. Für den Einstieg in die Nutzung braucht man wirklich kein Handbuch. Das ist alles selbsterklärend.

Zu den vorinstallierten Apps gehören ein Browser, Google Talk, Google Mail, Musik, Google Maps, der Android Market und die Kamerafunktionen.

Eine nette Spielerei ist die Aktivierung des Xoom aus dem Standby: Mit dem Finger muss man einen Kreis ziehen. Der Bildschirm lässt sich von den Hintergründen über die App-Icons bis zu den Widgets perfekt an die persönlichen Nutzungsgewohnheiten anpassen. Die Widgets sind dabei besonders praktisch. Sie zeigen aktuelle Mails oder Termine an, präsentieren neue YouTube-Videos oder zeigen den zuletzt gespielten Song an.

Surfen und Ortung

Besonders gut gefallen hat mir die Google Sprachsuche: Mikrofon antippen, sprechen und im Browser werden die Treffer angezeigt. Ohne, dass die Software lange auf meine Stimme eingestellt werden musste, war die Erkennungsrate beeindruckend und ein neues Erlebnis bei der Websuche. Mein Testgerät war mit der Android-Version 3.0.1 ausgestattet, die leider noch keine Flash-Inhalte auf Internetseiten anzeigen kann. Zum – eigentlich – größten Vorteil gegenüber dem iPad kann ich also nichts schreiben.

Beeindruckend ist Google Maps. Der Kartendienst funktioniert mit einer unglaublichen Schärfe und Detailgenauigkeit. Im Test hat der GPS-Chip meinen Aufenthaltsort stets auf wenige Meter genau angezeigt. In die Straßenkarte lassen sich per Fingertipp weitere Ebenen wie Verkehrsinformationen, Restaurants, Googles Latitude und Buzz sowie die Satellitenansicht einblenden.

Foto und Video

Das Xoom verfügt über eine 2 Megapixel Kamera auf der Frontseite und eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Hier befindet sich auch ein doppelter LED-Blitz für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. Mit beiden Kameras lassen sich Fotos aber auch Videos aufnehmen. Das Kameramenü enthält diverse Optionen vom digitalen Zoom über veränderbare Belichtungswerte und Farbeffekte (Negativ, Sepia) bis zu Szenenmodi (Theater, Portrait, Stand). Die Videofunktion lässt sich direkt in Google Talk für Videotelefonate nutzen.

Musik und Film

Das Bildschirmformat kommt dem Filmfan entgegen. Im Querformat ist es eine Freude, Filme anzuschauen. Bei der Verwaltung von Musik ist klar, wo die Gestalter Anleihen genommen haben. Der Cover-Flow der Alben erinnert stark an iTunes, nur die Blätterrichtung wurde leicht verändert. Der Kopfhörereingang liegt beim Xoom im Querformat oben. So oben baumelt das Kabel ständig im Weg und man muss es hinter das Tablet bewegen.

Fazit
Das Xoom ist ein vorzeigbarer und gelungener Vertreter seiner Gattung. Mit einem Preis von über 600 Euro gehört er zur Oberklasse der Tablets – sicher nicht für jeden erschwinglich. Hinzu kommt  die (noch) sehr übersichtliche Auswahl an Apps speziell für Tablets.




List Price:EUR 699,95 EUR
New From:EUR 490,00 In Stock
Used from:EUR 379,99 In Stock

Amazon gibt Gas bei Tablets

Neben den Gerüchten über die Entwicklung eigener Tablets, gibt Versanhändler Amazon kräftig Gas beim Verkauf der flachen Rechner. Unter dem Stichwort “Lagerräumung” wirbt der Händler aktuell in seinem Newsletter für Tablets unterschiedlicher Hersteller.

Los geht es für 152 Euro mit demEasypix EasyPad 700 über das Motorola Xoom
für 685 Euro bis hinauf zum Asus EeeSlate EP12 für 999 Euro.

HTC bringt erstes Tablet in den Handel

HTC bringt den Tablet-PC als WLAN- (UVP 499 Euro) und 3G-Variante ( UVP 699 Euro) in die Läden. Aktuell basiert das Tablet auf der Android-Version 2.3.3, ein Update auf die Version 3.0 wird frühestmöglich nachgereicht.

Der Flyer steckt in einem Aluminium-UniBody-Gehäuse mit einem 17,7 cm (7Zoll) großen SLCD-Touchscreen. Ergänzend setzt HTC auf eine neue Art, mit Touchscreens zu interagieren: So wird die klassische Fingerbedienung dank der HTC Scribe-Technologie mit dem vielfältig einsetzbaren Digitalen Stift erweitert. Mit einem Gewicht von 415 Gramm und den Abmessungen von 195 x 122 x 13,2 mm trägt der Flyer gerade mal so dick auf wie ein Taschenbuch. Das Gerät verfügt über 32 GB internem Speicher, der über eine microSD Karte mit bis zu 32 GB erweitert werden kann.

Die Auflösung von 1.024 x 600 Pixel und der 1,5 GHz schnelle Qualcomm-Prozessor sorgen für höchste Bildqualität und ruckelfreies Videovergnügen. Die 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht mit Autofokus, LED-Blitz und Gesichtserkennung hochwertige Fotos und Dokumente-Scans. Der Akku hat 4.000mAh.

Volle Packung mobile Unterhaltung

HTC schickt das HTC Flyer mit einem umfangreichen Informations- und Unterhaltungsangebot ins Rennen. Nutzer können schon wenige Tage nach dem Launch auf die Nachrichten und Videos aus Politik, Sport, Wissenschaft, Kultur und Reise sowie Society der vier HTC Medienpartner stern, SPIEGEL, ProSiebenSat.1 und n-tv zurückgreifen. Alle Anwendungen sind über HTC Likes auf dem Gerät oder im HTC Hub auf Sense.com herunterladbar und – teilweise erstmals – für die Tablet-Nutzung optimiert. Ergänzend freuen sich Filmliebhaber über HTC Watch. Hier stehen mit Start des Dienstes in Deutschland im Juni 600 der neuesten Kino-Blockbuster und TV-Shows als Stream und Download zur Verfügung. Österreich und die Schweiz bekommen HTC Watch noch im Q3. Des Weiteren integriert HTC als erstes Unternehmen weltweit OnLive Inc’s einzigartigen Cloud-basierten Gaming Service. OnLive ermöglicht Nutzern das Spielen der neuesten Videospiele auf ihrem Fernseher, ohne dass sie dafür zusätzlich teure Hard- oder Software kaufen müssen. Dank der Partnerschaft zwischen HTC und OnLive wird das HTC Flyer zum Spiele-Receiver, auf dessen großem Display Topseller-Spiele – wie z.B. Assasin‘s Creed II und Lego Batman – direkt gespielt werden können. Der integrierte HDMI-Ausgang und die DLNA-Funktionalität streamen die Inhalte auch auf den heimischen Großbildschirm, für noch intensivere Spielmomente.

HTC Scribe-Technologie

Die Steuerung von modernen mobilen Endgeräten durch einfache Touchscreen-Bedienung hat sich im Markt etabliert. Mit der Scribe-Technologie bringt HTC ein altbekanntes Schreibgerät auf intelligente Weise ins Spiel zurück und lässt die Nutzer das Schreiben wieder neu entdecken: Der digitale Stift kann variabel als Bedienelement eingesetzt werden und ermöglicht es, Bilder zu zeichnen, Notizen zu machen, Verträge zu unterzeichnen und sogar auf Webseiten und Fotos zu schreiben. Dabei erweitert die Scribe-Technologie die analoge Tätigkeit um digitale Inhalte. Die Funktion „Timemark“ nimmt zum Beispiel das gesprochene Wort in Meetings zusammen mit den auf dem Tablet gemachten Notizen auf, so dass sich beim erneuten Antippen eines Stichpunkts die an dieser Stelle besprochenen Themen erneut abhören lassen. Außerdem sind die Notizen auch mit Kalendereinträgen verbunden. Beim Erscheinen einer Terminerinnerung auf dem Display kann der Nutzer wählen, ob er eine neue Notiz beginnen oder eine vorher abgelegte weiterführen möchte. Als weltweit erster Tablet PC wurde in das HTC Flyer die Synchronisation mit Evernote eingebettet, einer der weltweit führenden Anwendungen für das Erstellen von Notizen mit Cloud-Service.




List Price:EUR 669,00 EUR
New From:EUR 395,74 In Stock
Used from:EUR 310,00 In Stock