Neuer Musik-Streaming-Dienst: Rdio

Seit letzter Woche ist Rdio in Deutschland verfügbar. Es gibt mehr als 12 Millionen Musiktitel zum Streamen auf den eigenen Computer oder auf das Android-Handy.

Die ersten 7 Tage ist der Dienst kostenlos, danach kostet der Spaß 4,99 €, wenn man nur auf den Computer streamt. Für 9,99 € kann man seine Musik auch über die App auf dem Mobilgerät hören und sie auf dem Handy speichern, so dass beim Abspielen kein weiterer Datentransfer anfällt.

Außerdem ist Rdio natürlich social. Man kann seinen Account direkt über Facebook verbinden und so blitzschnell einrichten. Über die Verbindung zu Twitter und last.fm kann man dann auch Musik mit den Freunden teilen.

In der App kann man über Dashboard auf das gesamte Angebot von Rdio zugreifen. In der Collection findet man die Musik, die man bisher für sich gespeichert hat und in Playlists findet man die dazu passenden Wiedergabelisten.

Bleibt nur die Frage, warum die App noch auf Englisch ist. [qr]com.rdio.android.ui[/qr]

Twitter-App ebenfalls geliftet

Nach dem Update für die facebook-App ist Twitter jetzt auch schöner geworden.
Die Buttons im Startmenü haben jetzt Namen.
Das Menü, das vorher nur die Erwähnungen anzeigte, heißt mittlerweile Verbinde und man kann hier direkt Twitter-Nutzer aufrufen, um ihnen zu folgen. Außerdem gibt es die Schaltfläche Interaktionen, die wie in sozialen Netzwerken aktuelle Ereignisse anzeigt. So wird man zum Beispiel über seine neuesten Follower informiert.
Viel mehr hat sich sonst nicht getan, sieht jetzt halt alles was netter aus und erinnert vom Design her an iOS. Scheint so ein Trend zu sein…
[qr]com.twitter.android[/qr]

Tweetdeck vereint Twitter, Facebook und Foursquare

Tweetdeck kennen die meisten Anwender als Desktop-App für die Twitter-Nutzung, jedoch auch die mobile Version lohnt sich. Integriert werden können derzeit neben Twitter auch Facebook, Foursquare und Buzz (letzteres dürfte sich allerdings bald erledigt haben oder durch Google+ ersetzt werden).

Wer bereits als Tweetdeck-Nutzer registriert ist, kann sich auch in der mobilen App einloggen und so seine gewohnten Accounts und Einstellungen automatisch importieren. Eine Registrierung bei Tweetdeck macht übrigens durchaus Sinn, wenn man mehrere Rechner oder Smartphones nutzt.

Ohne Registrierung müssen alle Accounts manuell mit Passwort und Benutzername hinzugefügt werden. Zwei Twitter-Accounts und jeweils ein Facebook, Buzz- und Foursquare-Account sind möglich.

[qr]com.thedeck.android.app[/qr]Wie auf dem Rechner lassen sich bei der mobilen Tweetdeck-Variante Spalten (Columns) für die verschiedenen Streams einrichten. Die Navigation ist leider auf dem Android nicht ganz so optisch ansprechend wie bei der iPhone-App, hier könnte noch nachgebessert werden. Ab vier Spalten wird das Ganze etwas unübersichtlich. Die Spalten „Home“ (Stream/Timeline) und „Me“ (alle @replies, Mentions, Retweets, Facebook-Kommentare etc) sind obligatorisch. Facebook Updates und Foursquare-Checkins werden farblich unterlegt und als reiner Text angezeigt, was vor allem bei Facebook-Updates etwas trist daher kommt. Bilder werden erst nach Antippen des entsprechenden Updates angezeigt. In beiden Spalten kann die Anzeige von Facebook & Foursquare auch deaktiviert werden.

Zusätzlich lassen sich bei Twitter Spalten für @Mentions, Direct Messages und Favoriten, sowie für Twitter-Listen und Suchen einrichten. Bei Facebook und Foursquare wird leider nur der Feed angeboten. Update-Frequenz (von 3 Minuten bis 6 Stunden oder manuell) und Benachrichtigungen (Benachrichtigung in Statusleiste, Licht- oder Tonsignal, Vibration) können für jede Spalte individuell konfiguriert werden.

Beim Posten von Updates aus der App oder dem nützlichen Widget heraus kann gewählt werden, ob auf einem oder mehreren Accounts gepostet werden soll. Tatsächlich ist die reine Update-Funktion auch für Facebook durchaus funktional. Allerdings werden hochgeladene Fotos auf Facebook als Yfrog-Links gepostet, wodurch auch eventuelle Privatsphäre-Einstellungen hinfällig sind. Auch hier zeigt sich wieder deutlich, dass Tweetdeck eigentlich eine Twitter-App ist. Auch erhält man zwar Benachrichtigungen über Kommentare, Likes und Markierungen auf Facebook, jedoch nicht über persönliche Nachrichten – hier war ein zusätzlicher Blick auf die Mobilseite notwendig.

Tweetdeck ist eine solide, stabil laufende Twitter-App, die fast alle Funktionen der Desktop-Anwendung beinhaltet. Mir persönlich fehlt noch die Filterfunktion, bei der man Updates mit bestimmten Stichworten ausblenden kann. Wer gerne schlicht alle seine Netzwerke in einem Stream sehen will, ist sicher auch mit der Facebook- und Foursquare-Integration gut bedient. Für die aktive Nutzung dieser Dienste sind jedoch spezialisierte Apps (z.B. FriendCaster für Facebook) deutlich besser geeignet.

Die Bewertung bezieht sich auf die Twitter-Nutzung, für die übrigen Netzwerke gibt es zwei von fünf Droids.


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Meine Wertung
{Rating} von 5 Droids

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