Den Medienserver mit einer App steuern

Alle Medien an einer Stelle. Eigentlich ist ein Medienserver der Traum eines jeden Digital-Nomaden: Fotos, Filme und Musik fliegen nicht mehr verstreut auf Rechner, Tablet, Smartphone und Kamera, sondern zentral auf einer Festplatte im Wohnzimmer. Außerdem hat man Zugriff auf Online-Dienste wie Picasa und YouTube. Soweit die Theorie.

Ausprobiert habe ich das mit dem Media Player MD 272 des niederländischen Herstellers Sitecom mit einer zwei Terabyte großen Festplatte. Die kleine (23 x 15 x 6 cm) aber schwere Kiste (immerhin 1,5 kg) passt im Salon perfekt unter den Fernseher. Dafür ist die kompakte Fernbedienung mit 27 Knöpfen eine Beleidigung für das Ästheten-Auge. Wer ein Smartphone sein Eigen nennt, sollte auf die kostenlose Fernbedienungs-App aMedia Remote ausweichen, deren Benutzeroberfläche ist zwar genauso unübersichtlich und häßlich, aber die liegt nicht dauerhaft im Wohnzimmer herum. Überhaupt, wer eine Vorliebe für gut und innovativ gestaltete Benutzeroberflächen hat, muss bei Sitecom tapfer sein.

Anschlüsse
Dafür ist der glänzende schwarze Kasten ein Anschlußwunder: Für einen Monitor oder Fernseher gibt es einen HDMI- (1.3a), einen Komponenten- (YPbPR) und einen Composite-Ausgang samt Audioanschluss. Digitaler Ton kann per optischem (S/PDIF) oder koaxialem (Chinch) Ausgang an eine Surround-Anlage übertragen werden. Hinein kommen die Daten per Netzwerk bzw. Internet über den Ethernet-Anschluss oder mit einem USB-WLAN-Stick (nicht mit dabei) an einem der beiden USB-Anschlüsse. Daran kann man natürlich auch externe Festplatten oder DLNA-fähige Medienserver anschließen. Der MD 272 stellt automatisch Verbindungen zu anderen UPnP-fähigen AV-Geräten im Netzwerk her. Oder man kopiert Daten vom Rechner mit einem USB-Kabel, wobei der Stecker Typ B in den Media Player kommt, Sitecom nennt das PC-Link. Einen Schacht für Foto-Speicherkarten gibt es nicht.
Formate
In Sachen Formaten verarbeitet das Gerät bei Filmen Mpeg 1, 2 & 4 (ASP, AVC HD/H264), WMV9, VC-1, MKV, AVI, DivX, VOB/ISO/IFO, DVR-MS, ASF, MOV und DAT; bei Musik MP 2 + 3, WAV/PCM/LPCM, AAC (Mpeg 4), AC3 (Dolby), FLAC, WMA, WMA Pro und OGG sowie bei Fotos GIF, BMP, JPEG, TIF/TIFF und PNG. Da bleiben wenig Wünsche übrig. Im Test war die Filmwiedergabe einwandfrei, der Media Player gibt die volle HD-Auflösung (1080p) wieder. Bei einer Unterbrechung (Pause) merkt sich die Software die Wiedergabeposition im Film. Über einen Info-Knopf kann man Bildauflösung und Tonqualität der Datei anzeigen lassen. Falls der Film nicht formatfüllend ist, vergrößert man mit der Lupentaste die Ansicht. Beim Vorspulen springt man in Temposchritten bis zu 32x weiter.

Filmwiedergabe
Per Ethernet-Verbindung konnte ich im Netzwerk direkt Film-Dateien von einem Rechner auf den Medienserver schieben. Woran es lag, war nicht festzustellen, aber die Übertragungsgeschwindigkeit fiel dabei eher unterdurchschnittlich aus. Noch größer war die Enttäuschung nach dem Einschalten des Media Players. Da geht es gar nicht um die 80er-Jahre-Gestaltung der Benutzeroberfläche und des Menüs, sondern um die Filme. Obwohl die “Autoerkennung” der Inhalte aktiviert war, musste ich einen manuellen Suchlauf starten, damit alle neuen Filme und Bilddateien erkannt wurden. Danach wurden die Filme zwar mit dem Dateinamen aber ohne Vorschaubild angezeigt. Es gibt nur eine Platzhaltergrafik für Videos. Wer ein Vorschaubild zum Film möchte, muss zusätzlich ein Foto (.jpg) in den Ordner legen.

Webdienste
Neben Musik, Fotos und Filmen hat man mit dem Media Player auch Zugriff auf Online-Inhalte. Dazu zählen die Bilderdienste Google Picasa und flickr. Man kann Videos bei YouTube und Mediafly anschauen und Internetradio via vTuner anhören. Sogar auf Webseiten wie Facebook, BBC, ESPN und Yelp hat man Zugriff, wobei ein Login ohne Tastatur eine Herausforderung ist. Von Sitecom gibt es noch eine zweite App: aMedia Control erkennt DLNA-fähige Geräte im Netzwerk, so wurde der Medienserver meiner Fritz-Box sofort erkannt. Mit der App hat man Zugriff auf die dortigen Inhalte.


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Meine Wertung
{Rating} von 5 Droids

Preis: 230,00 Euro, Größe: 0,0 MB

Buchtipp: iKnow – Mein Android Smartphone

Für alle Einsteiger, die gerade ihr erstes Android-Smartphone angeschafft haben oder für alle, die ein solches Gerät verschenken und den Beschenkten nicht ganz allein lassen wollen, habe ich einen guten Buchtipp: iKnow Mein Android Smartphone.

Autor des Werks aus dem Data Becker Verlag ist kein geringerer als Steffen Haubner. Den Namen dürftet Ihr hier schon mal gelesen haben, da er hier gelegentlich aktiv ist. App-Vorstellungen sind das eine, aber ein Einsteigerbuch zu Android zu verfassen, ist gar nicht so einfach. Zu vielfältig ist die Gerätelandschaft und zu individuell die Softwareanpassungen der Hersteller (Sense, Touchwiz, Motoblur), als dass alles in ein Buch passen würde. Doch Haubner gelingt der Drahtseilakt. Er vermittelt dem Leser in einem unterhaltsamen und leicht verständlichen Ton das wesentliche Konzept des Google-Betriebssystems. Neben dem Text packt er viele hilfreiche Hintergrunderklärungen oder Erläuterungen zu Abkürzungen sowie Fachbegriffen in Kästen.

Der Inhalt des Buches reicht von den ersten Schritten (SIM-Karte rein, Akku laden, Mailkonto einrichten und Google Maps nutzen) über Social Networks, Foto und Videos bis zu etlichen App-Tipps für sämtliche Lebensbereiche – auch wie man im Beruf das Smartphone zu einem nützlichen Begleiter macht: Android für die arbeitende Klasse. Natürlich sind auch Spieletipps dabei.

Haubner geht auch auf die Schattenseiten mit einem Smartphone ein: Virengefahr, betrügerische Apps, Datensammelwut (nicht nur vom Google), zu wenig Speicher (SD-Karte wechseln) und Daten-Backups für den Fall der Fälle.

Lediglich einige der eingestreuten Bild-Motive wirken etwas deplaziert und mit der Brechstange getextet: “Quatschen, bis sich die Balken, pardon, der Balken biegt (…)” lautet die Bildzeile zu einem Foto, auf dem man eine telefonierende Frau auf einer Stein-Bank sitzen sieht. Da hätte man den knappen Platz auf den 224 Seiten im Format 21 x 15 cm besser für weitere Screenshots oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen nutzen können.

Die iKnow – Gut zu wissen-Reihe erinnert an das Für-Dummies-Konzept. Die Themen der Ratgeber reichen von Technik über Nie mehr Rücken bis zum Überleben in Berlin.

Meine Wertung
{Rating} von 5 Droids

Preis: 14,95 Euro, Größe: 0,0 MB

Musik hören wie die Profis

So etwas haben eigentlich nur Profimusiker: individuell angefertigte Ohrstücke für perfekten Sitz im Ohr. In-Ear-Kopfhörer hat man als Smartphone-Nutzer schon so einige ausprobiert und etliche aussortiert. Die meisten sitzen zu locker, fallen bei Bewegung (Sport) heraus, sitzen zu eng und schmerzen nach einer Weile oder lassen zu viele Außengeräusche hinein, so dass der Musikgenuss leidet.

Schluß damit. Beyerdynamic bietet für seine In-Ear-Kopfhörer der Serie MMX und DTX individuell angepasste Ohrstücke. Dazu kooperiert der Heilbronner Hersteller mit dem Hörgerätespezialisten Kind. Den Kopfhörern liegt ein Gutschein für die Ohrstücke bei. Man vereinbart einen Termin in der nächstgelegenen Kind Filiale, wo ein Abdruck beider Ohrmuscheln genommen wird. Das geht schnell, doch dann muss man sich gedulden. Im Test brauchte das Kind-Labor knapp zwei Wochen für die Ohrstücke.

Bei der Farbe hat man die Wahl zwischen Weiß, Schwarz und transparent. Ein roter und ein blauer Punkt markieren den linken bzw. rechten Stecker. Anfänglich ist es gar nicht so einfach, die ungewohnt großen Aufsätze ins Ohr zu bekommen. Aber daran gewöhnt man sich schnell, dann erkennt man auch die Seiten, ohne auf den Farbpunkt blicken zu müssen. Der Kind-Mitarbeiter fragte mich beim Besuch noch, ob ich meine Initialen aufgedruckt haben möchte. Das verhindert Verwechslungen falls im Familien- oder Freundeskreis mehrere derartige In-Ear-Kopfhörer verwendet werden. Gute Idee, das wollte ich, doch bei der Abholung musste ich feststellen, dass keine Anfangsbuchstaben aufgedruckt waren.

Dafür hat mich der Klang meiner MMX 101 iE Individual weggepustet. Den Unterschied hört man bereits mit den mitgelieferten normalen Gummiaufsätzen. Steckt man aber die individuellen Gehäuse auf, bleiben fast sämtliche Außengeräusche auch draußen. Klang pur. Bereits oft gehörte Lieder zeigen sich plötzlich von einer neuen Seite. Hier hört man die Erfahrung von Beyerdynamic, die seit 1924 Audio-Technik in Deutschland fertigen. Wer bislang Kopfhörer im Straßenverkehr, beispielsweise auf dem Fahrrad genutzt hat, sollte das hiermit nicht machen. Man hört einfach nichts anderes mehr.

Und wenn ein Telefonat reinkommt? Dann nimmt man es einfach mit einem Knopfdruck am Mikrofon an. Mit dem Knopf kann man auch die Medienwiedergabe pausieren oder ein Lied/Kapitel weiter springen. Wer mit den Kopfhörern joggt, wird den perfekten Sitz zu schätzen wissen. Eine Kabelklammer befestigt die baumelnde schwarz Schnur an der Kleidung.

Diesen Kopfhörer will man einfach nicht beiseite legen. Entsprechend sehen die Ohrstücke nach kurzer Zeit aus, die muss man gut pflegen und von menschlichen Rückständen befreien. Für die Verwendung am Rechner, beispielsweise für Skype, liegt ein Adapter für den Mikrofon- und Lautsprecher-Eingang bei.

Der MMX 101 iE Individual (220 Euro) funktioniert mit seinem vierpoligen 3,5 mm Klinkenstecker an HTC-Modellen als auch Blackberrys und iPhones. Für Modelle von Nokia, Sony Ericsson, Samsung, Motorola und LG gibt es einen Adapter als Zubehör.

Meine Wertung
{Rating} von 5 Droids

Preis: 220,00 Euro, Größe: 0,0 MB

Edle Schutzhüllen für das Kindle 3 von Amazon

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Lass die Drone mit dem Smartphone fliegen

Vom französischen Bluetooth-Spezialisten Parrot kommt ein ganz besonderes Spielzeug: Die Parrot AR.Drone. Es ist ein Quadrocopter, also ein Helicopter mit vier rotierenden Propellern. Das Flugobjekt ist mit zwei Kameras ausgestattet, eine davon überträgt ihr Bilder, die Sicht des Piloten, auf das Smartphone. Mit der App AR.FreeFlight sieht man also, wohin man fliegt. Gelenkt wird die Drone über die Bewegung des Smartphones (mit Android 2.2. oder höher). Die Daten werden per WLAN übertragen, das Flugobjekt kann sich bis zu 50 Meter vom Kapitän entfernen.

Mit dem Flugobjekt fliegt man entweder einen Parcours ab, dazu gibt es auch die App Air Race, allerdings bislang nur für das iPhone. Gleiches gilt für Spiele, wie AR.FlyingAce und AR.Pursuit. Dabei spielen zwei Spieler mit ihren Dronen gegeneinander und müssen einander abschießen. Damit Ähnliches auch bald für Android verfügbar ist, sind die Entwickler gefragt. Eine Drone kostet rund 300 Euro.


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Sonos Play:3 spielt Musik aus aller Welt, in jedem Raum

Wie wäre es, wenn man jeden Song der Welt zuhause auf der Stereoanlage abspielen könnte? Ok, manche Leute haben eine beeindruckende CD-Sammlung, aber alle Lieder? Mit der Play:3 von Sonos hält Streaming Einzug ins Wohnzimmer, die Küche, das Bad, das Arbeitszimmer. Die Boxen kann man in der gesamten Wohnung verteilen, sie brauchen nur eine Steckdose. Die Musik kommt aus dem Internet – WLAN-Verbindung vorausgesetzt.

Die Auswahl möglicher Lieder und Quellen erschlägt einen förmlich. Fangen wir mal ganz klein an: Napster. Das Sonos-System kommt mit einem 30-tägigen Testkonto. Dazu muss man sich nur bei Sonos registrieren. Dann stehen einem sämtliche Hits, Chart-Listen, Radios- und Themenkanäle zur Verfügung. In meinem Test gab es keinen Musikwunsch, den Napster nicht erfüllen konnte. 15 Millionen Songs stehen zur Auswahl. Nach dem kostenlosen Test, gibt es Napster ab 7,95 Euro pro Monat, mit Aufpreis auch unterwegs auf dem Smartphone.

Musik, Musik, Musik
Zu den weiteren möglichen Musikquellen zählen Last.fm, Deezer (französischer Musikdienst), Stitcher Smart Radio (Podcasts), Wolfgang´s Vault (Live-Konzertmitschnitte), Aupeo, Spotify (leider nur mit ausländischer IP-Adresse, da der Dienst in Deutschland noch nicht zugelassen ist) sowie unzählige Webradio-Sender aus aller Welt. Natürlich hat man mit der Sonos-Software für Windows und Mac auch Zugriff auf die eigene Musiksammlung auf dem Rechner. Die Lieder können auch auf einem NAS-Laufwerk (Network Attached Storage) oder eine Time Capsule von Apple liegen). Die Geräte müssen nur Teil des Heimnetzwerks sein.

Steuerung
Die Boxen steuert man entweder über die Software auf dem Rechner oder – deutlich komfortabler – mit seinem iPhone,  iPad oder Android-Smartphone. Die Sonos-Apps verfügen neben der Such- und Wiedergabefunktion auch über einen Musik-Wecker und einen Schlummermodus. Wer den Rechner nicht immer eingeschalten haben möchte und sich innerhalb der Wohnung bewegt, hat so das Steuerungsgerät immer bei sich. Einziger Nachteil: Man kann nicht die Lieder, die im Smartphone gespeichert sind, abspielen. Das hat technische Gründe. Sonos errichtet ein eigenes geschlossenes Subnetz innerhalb des WLANs. Wäre es anders, würde der sonstige Datenverkehr die Audioqualität und Wiedergabe beeinflussen.

Listen, Favoriten und Überblendungen
Bei der Wiedergabe hat man die Wahl zwischen einem Zufallsmodus, Überblendungen der Lieder und Endlosschleifen. Lieder aus Diensten wie Napster oder Deezer fügt man Listen hinzu, mit denen die Abspielreihenfolge bestimmt wird. Die Liste kann man speichern und immer wieder abrufen. Bei den Radiosender speichert man seine favorisierten Sender oder Sendungen. Gesucht werden die Radiosender nach Musikrichtung oder Region.

Anschluss
Man platziert den Sender, die Sonos Bridge (49 Euro) neben dem Router und verbindet beides mit dem beiliegenden Ethernet-Kabel. Die Play:3-Boxen können frei in der Wohnung verteilt werden, überall dort, wo sie WLAN-Empfang haben. Wer mag, kann auch die Boxen per Ethernet-Kabel an sein Netzwerk anschließen. Platziert man eine Play:3 direkt am Router, kann man sich die Bridge sparen.

Ist die Sonos-Software auf dem Rechner installiert, beginnt die Konfiguration. Dazu drückt man einen Knopf auf der Bridge und später eine Knopf-Kombination auf der Play:3. So werden die Geräte innerhalb des Netzwerks erkannt und zusammengeschaltet. Zwei Boxen lassen sich auch im Stereo-Modus koppeln, so dass es bei der Wiedergabe zu keinerlei Verzögerungen kommt. Die Software scannt auch die Musiksammlung auf dem Rechner und macht sie für die Wiedergabe zugänglich. Ist kein Rechner vorhanden, kann man die Play:3 auch über die Smartphone-Apps einrichten.

Technik und Aussehen
Die 2,6 Kilogramm schweren Boxen sind eigentlich Stereo-Kompaktanlagen. Jede Play:3 enthält einen Digitalverstärker für den Hochtöner und die zwei Mitteltöner. Auf der Rückseite ist noch ein passiver Bass-Strahler. Entsprechend satt und raumfüllend ist der Klang einer einzelnen Play:3. Mit seinen Ausmaßen von 13,2 x 26,8 x 16 Zentimetern passen die Boxen gut quer oder hochkant ins Regal, auf den Schrank oder die Kommode. Ein Viertel-Zoll-Schraubloch ermöglicht eine Wandmontage. Auf der Oberseite befinden sich ein Lautstärkeregler sowie ein Stummschalter. Die Play:3 gibt es in Weiß und Schwarz. Bei beiden Modellen ist das Frontgitter grau, insbesondere beim weißen Modell wäre ein weißes Gitter optisch stimmiger.

Fazit
Sonos zeigt mit seinem System die Zukunft der Musikwiedergabe. Man muss Lieder nicht mehr besitzen. Man spielt einfach die ab, auf die man gerade Laune hat. Im Wohnzimmer läuft Klassik, im Arbeitszimmer hört man Jazz und beim Kochen laufen die Hits von heute – jeder nach seinem Geschmack. Oder man nimmt seine Musik mit, während man sich durch die Wohnung bewegt. Und das Beste: Es funktioniert kinderleicht und in bester Audioqualität. Doch bei der Gesamtbewertung habe ich einen Droid für das Preis-Leistungs-Verhältnis abgezogen, denn wer eine einfach Installation mit zwei Play:3 Boxen und einer Bridge haben möchte, muss zum Start laut Preisliste 647 Euro auf den Tisch legen.

Meine Wertung
{Rating} von 5 Droids

Preis: 299,00 Euro, Größe: 0,0 MB

T-Shirt: Bigger, Better and Faster than your iPhone

Lust auf eine kleine Konfrontation? Dann trag Deine Smartphone-Überzeugung auf der Brust.

Das Motiv gibt es für T-Shirts, Kapuzenpullis und Taschen. Preislich geht es bei 15,90 Euro los (plus Versandkosten). Die Motive mit dem grünen Droiden gibt es bei GetDigital.de. Der Versandhändler ist auf Gadgets für Geeks spezialisiert.

Die Armbanduhr zum Smartphone

Das Smartphone bleibt demnächst in der Tasche. Dann reicht ein verstohlener Blick auf die Armbanduhr und Du weisst Bescheid. Aus Italien kommt das ultimative Zubehör: i´m watch ist eine Uhr, die mit dem Android-Phone kommuniziert.

Doch für schlappe 250 Euro Einführungspreis (Normal 300 Euro) darf man ruhig etwas mehr erwarten als eine bloße Zeitanzeige. Auf dem leicht gebogenen Bildschirm mit knapp vier Zentimetern Diagonale werden Anrufe, SMS, Mails, Aktienkurse als auch Mitteilungen aus Facebook, Twitter und Foursquare angezeigt.

Wie das funktioniert? Die Uhr ist per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. So kann sie (im Auto) auch als Freisprecheinrichtung genutzt werden, Mikrofon und Lautsprecher sind eingebaut. Der Besitzer kann Apps und Musik über die Uhr auf das Smartphone herunterladen, Fotos betrachten und die Wettervorhersage betrachten.

Als Betriebssystem nutzt i´m watch eine abgespeckte Android-Version. Die Uhr ist aber auch mit iPhones und anderen Smartphones einsetzbar. In einem zweiten Schritt sollen noch mehr Betriebssysteme, u. a. Blackberrys, unterstützt werden. Die Macher Manuel Zanella und Massimiliano Bertolini aus Vicenza öffnen ihre Uhr auch für Entwickler. Die Vision: Mit i´m watch sollen auch Haushaltsgeräte, Jalousien, Licht und die Heizung in den eigenen vier Wänden kontrolliert und gesteuert werden.

Das Uhrengehäuse wiegt 70 Gramm und ist 55 x 40 x 9 Millimeter. Es hat einen Kopfhörereingang (3,5 mm) sowie Lautstärke- und An/Aus-Knöpfe. Der Bildschirm bietet eine Auflösung von 240 x 240 Pixel bei 220 ppi. I´m watch speichert vier Gigabyte im Flash Drive.

Die Variante i´m color kommt in sieben Farben. Aber Italiener wären keine Italiener, gäbe es nicht auch eine schicke Luxus-Edition. i´m jewel in Titan kostet rund 600 Euro und für 15.000 Euro gibt es eine Gold- und Diamanten-Variante. Verkaufsstart ist Anfang September 2011.


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